Archiv für Internet

.lu Domainnamen

Luxemburg ist zwar ein kleines Land, aber selbst wir habe eine eigene Top-Level-Domain: .lu *stolzwieoskar* Und es gibt immerhin über 33.000 Domainnamen (Stand 31. Juli 2007) die beim luxemburgischen Registry Restena registriert sind. Ok, das sind „etwas“ weniger als bei DENIC, die aktuell bereits über 11 Millionen .de Domainnamen zählen.

Wenn man sich die untenstehende Grafik über die Anzahl der Registrierungen seit 1992 ansieht, so fällt auf, dass es Anfang 2002 einen starken Rückgang gab. Das heisst, es wurden einige hundert, sogar tausende Domains einfach wieder abgemeldet. Heutzutage eigentlich unvorstellbar, dass man einen Domainnamen einfach wieder frei gibt.

Registrierte Domainnamen unter der .lu ccTLD

Zum Vergleich hier mal die Entwicklung der .de Domainnamen :

Registrierte Domainnamen unter der .de ccTLD

Wie kam es zu diesem Einbruch?

Ganz einfach. Vor 2002 konnte man Domainnamen registrieren, ohne aber jemals eine Rechnung vom Registry zu erhalten. Dies war auch allgemein bekannt. So kam es, dass ab dem Jahr 2000 die Anzahl an registrierten .lu Domainnamen exponentiell anstieg. Ab Januar 2002 entschied Restena dann endlich für ihre Dienste abzukassieren, und das nicht zu knapp. 40 Euro Jahresgebühr, sowie einmalige 50 Euro Einrichtungsgebühr. Das veranlasste natürlich einige Sammler schnellstens ihr Domain-Portfolio auszumisten.

Restena behielt die Einrichtungsgebühr von 50 Euro zwei bis drei Jahre bei. Erst als diese gänzlich wegfiel, nahm die Anzahl der Registrierungen wieder deutlich zu. Trotzdem sind die Jahresgebühren mit 40 Euro im Vergleich zu anderen ccTLD immer noch recht hoch. Über Registrare wie zum Beispiel EuroDNS kann man zwar ein paar Euros sparen, gegenüber den .de Domains sind unsere aber immer noch um ein mehrfaches teurer. Bezüglich Internet und dessen Technologien hinkten wir euch Deutschen schon immer hinterher … Dafür haben wir aber die wesentlich günstigeren Handytarife :)

8 Wege um eine Webseite zu sabotieren

PiraterieDas Blog Virtual Hosting beschreibt 8 Wege wie man eine Webseite (z.B. eines Konkurrenten) sabotieren kann. Diese Methoden sind allerdings nicht nur mehr als verwerflich, sondern sind zum Teil auch noch illegal. Hier die dubiosen Methoden im Überblick (weitere Infos in englischer Sprache auf dem Virtual Hosting Blog):

  1. Spamkommentare im Namen des Konkurrenten auf Blogs hinterlassen
  2. Domainnamen des Konkurrenten auf Social Media Seiten (wie z.B. Digg) bannen lassen
  3. Links für einen Konkurrenten kaufen und ihn dann bei Google verpetzen
  4. Seite eines Konkurrenten kopieren und hoffen, dass Google die kopierte Seite vor dem Original in seinem Index aufnimmt (Duplicate Content Problem)
  5. 301/302 Hijacking
  6. Denial of service Attacke (definitiv illegal!)
  7. Haufenweise Klicks auf AdSense Anzeigen provozieren, und warten bis Google das AdSense Konto des Konkurrenten sperrt
  8. Auf der anderen Seite kann man durch Klickbetrug den CPC eines Keywords derart in die Höhe treiben, dass es für den Advertiser nicht mehr rentabel wird

Einigen dieser Sabotageakte ist man im Prinzip völlig hilflos ausgesetzt. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass diese Methoden zum Großteil illegal sind, die Opfer also das Gesetz auf ihrer Seite haben. Aber leider ist es auch nicht immer leicht die Betrüger zu fassen.

Zu Punkt 5, speziell zum 302 Hijacking, kann ich bestätigen, dass dies definitiv funktioniert. So habe ich bei einem Kunden, der alle Seiten auf seiner Domain A via 302 Redirect (Moved Temporarily) auf seine Domain B umleitet, festgestellt, dass Google die Seiten auf Domain B aus dem Index schmeisst und dagegen die Seiten auf Domain A aufnimmt. Würde man später die 302 Umleitung aufheben, wäre die Domain B gar nicht mehr im Index, und man hätte dazu noch den Traffic des Konkurrenten geklaut (wäre A in diesem Fall eine Konkurrenzseite).

Schon erschreckend, oder?

Outside – Das MMORPG des Jahres

Outside ist das neue MMORPG von den Machern von IRL, welches schon ein riesen Erfolg feiern konnte. Hier die Haupt-features :

  • keine monatlichen Gebühren!
  • riesige Welten die es zu erkunden gibt
  • unglaubliche NPC KI
  • über 56.400 Charakter-Archetypen
  • komplett PvP tauglich
  • höchst mögliche grafische Auflösung

Na wenn das mal nicht das MMORPG des Jahres wird. Ob es da wohl Cheats, Hacks, oder einen God Mode geben wird? Ich glaube letzteres steht nur IHM zu.

Gefunden beim TechEBlog.

Frag mich blos nichts

Aktuell läuft bei Stern TV der Bericht über die Plattform Frag-Vati.de der beiden Studenten, die schon einen riesen Erfolg mit Frag-Mutti.de gelandet haben. Kein Wunder also, dass die Seiten im Moment nicht verfügbar sind : „Dank Stern TV ist unsere Internetseite momentan leider überlastet.“ Wenn der Server ca. 30.000 Besucher (oder doch PIs?) täglich wegstecken kann, dann muss ja wirklich die Hölle los sein. Wieviele Zuschauer hat Stern TV eigentlich im Schnitt?

Eigentlich bin ich ja schon etwas neidisch auf die beiden :) Die genialsten Ideen sind halt immer noch die einfachsten.

25 Jahre Smiley und grüne Männchen

Green smiley1982 erfand der Informatiker Scott E. Fahlman den ersten Emoticon, besser bekannt als Smiley, um Witze im Uni-Netz kenntlich zu machen. Demnach werden die drei markanten Zeichen :-) mittlerweile schon 25 Jahre alt.

Heute werden die ASCII Zeichen aber meist (automatisch) durch Smiley Grafiken ersetzt (z.B. in Foren, Instant messenger, Emails, …), so dass man den Kopf nicht mehr zur Seite neigen muss, um das Grinse-Gesicht zu erkennen. Die Standard Farbe ist dabei üblicherweise gelb. Bei der Technorati-Blogketten-Aktion ist mir aber ein Blog ins Auge gesprungen, das sich den Smilies in grün gewidmet hat. Michael, der verantwortlich für dieses „grüne Desaster“ ist, bietet unter GreenSmilies.com jede Menge seiner selbst gestalteten grünen Männchen an. Das grüne Repertoire ist sehr gross, die Beiträge entsprechend lustig, demnach eine überaus empfehlenswerte Lektüre :)