Archiv für Internet

Facebook – Ich bin drin!

Nachdem ich wieder einen Bericht über den jungen Gründer von Facebook gelesen habe, dachte ich mir, es wird vielleicht endlich mal Zeit mir diese Internetplattform genauer anzuschauen. Zumal auch nicht so Internet-affine Freunde mir bereits von ihren Facebook Erlebnissen den Kopf voll sülzen.

Heute habe ich mich also registriert, und einen Kollegen in meine Liste aufgenommen, von dem ich wusste, dass er sein Profil auf Facebook registriert hat. Über dessen Freundesliste bin ich dann auf weitere Bekannte gestossen, und von dessen Listen wieder und wieder auf Freunde und frühere Mitschüler und Studenten. Absolut erstaunlich wie viele Menschen da registriert sind. Man trifft zum Teil Leute wieder, von denen man über Jahre nichts mehr gehört hat.
Kein Wunder also, dass dieses Projekt so erfolgreich ist. Eine simple Idee, und die Masse machen’s einfach.

Nachdem ich nun geschätzte 50 „Friend Requests“ verschickt habe, werde ich die weiteren Funktionen auch noch erkunden. Ausser alte Freunde zu finden und zu verwalten, sehe ich konkret noch keinen richtigen Nutzen dabei, aber mal schauen …

Spamprotection mit Greylisting – Zwischenbericht

Vor genau einem Monat habe ich Greylisting zur Email-Spam-Bekämpfung auf meinem Server eingerichtet. Zur Veranschaulichung wie gut Greylisting funktioniert, gleich mal einige Zahlen:

Mails total (complete)
All requests: 40539
Unconfirmed requests: 40148
Confirmed requests: 391
Spam rate: 99,04 %

Insgesamt wurden bis jetzt 40.539 Emails an den Server ausgeliefert (verteilt auf ca. 10 Domainnamen), welche er bei ungekannten Absendern erstmal abgewiesen hat. Da reguläre SMTP-Server immer mehrmals versuchen ihre Emails abzuliefern (im Gegensatz zu Spam-Maschinen, die in den allermeisten Fällen keinen zweiten Versuch unternehmen), werden die Emails bei der zweiten Auslieferung akzeptiert, was hier der Anzahl von 391 Emails entspricht. Das macht demnach eine Spam Rate von knapp über 99%. Und dieser Spam wird erst gar nicht an die Inboxen verteilt!

Es ist hin und wieder immer noch mal eine Spam Mail dabei, aber die Anzahl kann man getrost vernachlässigen. Dass reguläre Emails verloren gehen (da diese unter Umständen kein zweites Mal ausgeliefert wurden), konnte ich nicht feststellen. Die Verzögerung, die zwischen der ersten und zweiten Auslieferung entsteht, hält sich auch im Rahmen.

Fazit: Bisher ist Greylisting eine sehr effektive Methode zur Spam-Bekämfung, dessen negative Nebeneffekte man gut verschmerzen kann.

Spamprotection mit Greylisting

Greylisting ist eine effektive Methode um Email Spam zu blocken. Das Prinzip ist recht einfach: die erste E-Mail eines unbekannten Absenders wird temporär abgewiesen und erst nach einem zweiten Zustellversuch angenommen. Ein Programm das Spam versendet, versucht oft nicht, eine Email ein zweites Mal an den selben Server zuzustellen. Ein regulärer (RFC-konform konfigurierter) SMTP-Server versucht hingegen immer mehrmals seine Emails abzuliefern. Im Wikipedia Artikel kann man die Funktionsweise von Greylisting im Detail nachlesen. Auch Vor- und Nachteile werden hier verständlich beleuchtet.

Ich habe jetzt auf meinen Server (auf welchem das Plesk Control Panel läuft) Greylisting nach Huschi’s Anleitung installiert. Dabei muss Qmail neu kompiliert werden, da SWsoft eine spezielle Version von Qmail mit Plesk ausliefert. Dies ist aber absolut kein Problem dank des sehr ausführlichen HowTo’s.

Zusätzlich habe ich Haggybear’s Plesk Greylisting Control Panel installiert, welches ein grafisches Interface zur Verwaltung des Greylistings im Control Panel von Plesk selbst bietet (siehe Screenshot). Die Anleitung findet man unter haggybear.de, und die benötigten Dateien der aktuellen Version findet man in diesem Thread des Server Support Forums (nach der letzten Version am Ende des Threads suchen).

Greylisting

Wie man sehen kann, funktioniert Greylisting hervorragend (939 Emails seit heute Nachmittag, davon wurden 928 Spam-Emails geblockt). Der grösste Nachteil ist wohl der eventuelle verzögerte zweite Auslieferungsversuch einer Email eines legitimen Absenders, wenn dieser noch nicht in der Whitelist aufgenommen wurde. Ist der Absender erstmal in der Whitelist, werden nachfolgende Emails immer sofort vom Server akzeptiert.

Ich werde das jetzt mal weiter beobachten, und hoffe den Spam so besser unter Kontrolle zu haben (und keine wichtigen Emails zu verlieren).

Horrorshop mit mieser Kaufabwicklung

Elm StreetDa wir dieses Jahr von Freunden zu einer Halloween Party eingeladen wurden, wo gruseliges Verkleiden natürlich Pflicht ist, war mal wieder Online-Shopping angesagt. Fündig wurde ich im Halloween Gore Store. Nun gut, auf den ersten Blick ist das nicht unbedingt der vorbildlichste Shop: grelle Farben, schlecht animierte GIFs, miese Produktfotos, mangelhafte Navigation, und so weiter. Aber die Auswahl an Kostümen, Masken und Zubehör ist hervorragend. Das ist auch der Grund warum ich überhaupt dort etwas bestellt habe.

Im Kommentar-Feld des Bestellformulars habe ich zur Sicherheit nochmal nachgefragt, ob dei Lieferung auch bis zum 31. garantiert ist (Bestellung war am verganenen Montag 22. Oktober), da die Lieferzeit in der Regel nur 2-3 Arbeitstage betragen würde. Ich erhielt zwar eine Bestätigungs-Email für meine Bestellung, meine Frage wurde aber nicht beantwortet. Immerhin konnte ich via PayPal zahlen, was einer schnelle Bearbeitung eigentlich zu Gute kam.

Am Freitag mailte ich den Shop dann nochmal an um nachzufragen ob meine Ware denn schon abgeschickt worden sei … Wieder keine Antwort. Im Shop konnte ich zwar meine Bestellung in meinem Konto sehen, aber einen Bearbeitungsstatus konnte ich nicht entdecken.

Mittlerweile hatte ich schon leichte Zweifel ob die Kostüme überhaupt noch rechtzeitig zum 31. ankommen würden. Doch dann kam gestern endlich das Packet an. Gut dass es nur Kostüme waren, und keine Elektronikartikel oder sonstige empfindlichen Teile, denn der Karton wurde nur noch vom Packband zusammengehalten. Naja, immerhin ist mein Kostüm top :) Das meiner Frau hat allerdings im Online-Shop wesentlich besser ausgesehen. Das Carrie-Kostüm ist leider nur auf der Vorderseite mit Blut bedruckt, anstatt komplett rundum. Da müssen wir wohl noch mit Kunstblut nachhelfen.

Dies ist ein gutes Beispiel wie eine Kaufabwicklung nicht ablaufen sollte. Das Mindeste wäre gewesen, auf Emails zu reagieren. Ausserdem sollte der Bearbeitungsstatus (neu – wird bearbeitet – verschickt) ersichtlich sein. Transparenz für den Kunden ist was Anderes.
Ich bin jedenfalls froh, dass die Teile noch rechtzeitig angekommen sind, und werde wohl nächstes Jahr wo anders bestellen.

1.000.000.000 Dollar

Das ist der Gewinn im dritten Quartal, den Google gestern veröffentlicht hat. Eine Milliarde! Gewinn! Also kein Umsatz, der beträgt nämlich 4,23 Milliarden Dollar. Kein Wunder also, dass die es sich immer wieder leisten können so viel Geld auszugeben um mittelmässig erfolgreiche Internet-Projekte aufzukaufen.