Archiv für September 2007

Rechenaufgabe für Spambots

Da mittlerweile immer mehr Spamkommentare mit Jobangeboten einer komischen Logistik-Firma durch den Akismet-Filter dringen, habe ich beschlossen den Spambots eine Rechenaufgabe zu stellen. Mit dem Plugin Math Comment Spam Protection hat man diese auch in weniger als 5 Minuten in das Kommentar Template eingebaut. Wer mag kann das Plugin noch anpassen indem er zum Beispiel die Zahlen ausschreibt (eins, zwei, drei, …), und hat so einen weiteren Schutz.

Ach, ihr müsst euch natürlich auch der Rechenaufgabe stellen, aber ich denke das sollten die meisten hin bekommen. Sind ja keine Differential- oder Integralrechnungen :)

Tecktonik – Kann man (fast) überall tanzen

Tecktonik, das ist schnelles Rumgezappele was manche Leute als „tanzen“ bezeichnen. Die Jungs von Canal Moins haben mal getestet ob man Tecktonik auch überall tanzen kann.

Es ist natürlich von Vorteil, wenn man etwas Französisch versteht, dann ist der Clip um so lustiger. Auf der französischen Wikipedia Seite gibt es auch eine ausführliche Beschreibung des Tecktonik Kultes.

Home Server auf Mini-ITX Basis

Emko EM 142Vor gut einem Jahr habe ich mir einen kleinen Home Server aufgebaut der als Linux File-, Print-, Web-Server, u.s.w. herhalten sollte. Da ich aber unter Linux so einige Schwierigkeiten hatte, den HP Drucker (für den es keinen netzwerkfähigen Treiber gibt) sowie Samba ans Laufen zu bringen, lag der Server erstmal fast ein Jahr lang brach. Nachdem der kabellose Printserver von Netgear mir nun aber auch definitiv auf den Zeiger gegagen ist (HP Drucker sowie Dymo LabelWriter drucken extrem langsam), habe ich dann doch entschlossen Windows XP auf der Machine zu installieren. Deshalb möchte ich hier nun einige Details meines Projektes vorstellen.

Die Hardware

Wichtig war mir einen kompakten, kleinen Server aufzubauen, der zudem noch absolut geräuscharm laufen sollte. So bin ich auf Mini-ITX gestossen. Mini-ITX ist ein Formfaktor für Computer-Mainboards, der wesentlich kleiner ist als herkömmliche ATX-Mainboards, mit einer Fläche von gerade mal 17×17 cm. Ich habe mich für das VIA Epia ML6000EA entschieden, welches einen 667MHz VIA Eden Prozessor ohne Lüfter, 2 x ATA/133 Anschlüsse für bis zu 4 Geräte, einen integrierten Grafikchip, sowie LAN, Audio, USB und PS/2 Anschlüsse besitzt. Das einzige was also noch fehlt ist RAM, Festplatte, eventuell ein optisches Laufwerk, sowie ein Gehäuse mit Stromversorgung.

Meine Wahl für die Komponenten viel auf 512 MB RAM, zwei 2,5 Zoll Samsung Festplatten à 80 GB (für RAID1 Software Mirroring), sowie ein NEC Slim CDRom Laufwerk. Nach langer Suche nach einem passenden Gehäuse (die meisten kompakten Mini-ITX Gehäuse bieten nur Platz für eine Festplatte + optisches Laufwerk), bin ich bei EMKO fündig geworden : das EM-142. Nun gut, es gibt wesentlich schönere Mini-Gehäuse, aber eben keins was Platz für zwei Festplatten plus Laufwerk bietet.
Den mitgelieferten Gehäuselüfter, der im Betrieb deutlich zu hören war, habe ich dann noch gleich durch einen 9 dB Papst Lüfter ersetzt.

Mit diesen Komponenten habe ich einen äusserst leisen, und dennoch performanten Server, bei dem ich allenfalls den Gehäuselüfter mal wahrnehme, wenn es absolut still in meinem Arbeitszimmer ist. Selbst die Festplatten sind unter Volllast (z.B. beim Datentransfer auf den Server) nicht zu hören.

Der ganze Spass hat mich ungefähr 450 Euro gekostet.

Die Software

Wie schon gesagt bin ich am HP Drucker und an Samba gescheitert, weshalb nun Windows XP Pro auf der Maschine installiert ist. Das stört mich aber mittlerweile nicht so sehr, da die beiden freigegebenen Drucker nun ohne Problem funktionieren.

Um allerdings das RAID1 Software Mirroring unter Windows XP zu aktivieren, bedarf es eines kleinen Hacks. Und zwar müssen in drei System-Dateien einige Werte via Hex-Editor bearbeitet werden. Erst dann kann man die RAID1 Option in der Festplatten-Verwaltung anwählen, und die Spiegelung der Platten einrichten.

Um den Server auch unter Windows bequem vom Sofa aus konfigurieren zu können, habe ich die kostenlose Version von VNC Server auf dem Server installiert, sowie den VNC Viewer auf dem Laptop. Somit kann ich praktisch arbeiten, als würde ich direkt vor dem Server sitzen.
Ansonsten habe ich noch keine weitere Software installiert, aber geplant sind sicher noch einige Sicherheitsfeatures, da der Server auch Zugang zum Internet hat, wobei ich mich frage ob das überhaupt notwendig ist (also Internet Zugang).

Es gibt sicher elegantere Lösungen um so einen Home Server aufzusetzen, da ich aber keine Zeit (und Lust) hatte mich weiter mit der Linux Konfiguration rumzuschlagen, ist dies für meine Zwecke die einfachste Lösung.

EVE Online Charaktere

EVE OnlineAn alle die EVE Online kennen : Ich versteigere meine beiden Charaktere derzeit bei eBay. Leider habe ich keine Zeit mehr dieses interessante und komplexe MMORPG weiter zu spielen, und biete somit nun die Möglichkeit meine zwei sehr gut geskillten Charaktere zu ersteigern. Weiteres findet man im entsprechenden Beitrag im 321 Blogger Blog.

Permalink-Struktur ändern

wwwWer seine Permalink-Struktur nachträglich ändert, sollte sich bewusst sein welche Konsequenzen dieses Unterfangen auf den Traffic haben kann. Durch das Ändern der Struktur der URL werden sämtliche Links von ausserhalb des eigenen Blogs (z.B. von anderen Blogs, Webseiten, oder gar den Suchergebnisseiten von Google) ungültig, und der Besucher landet auf einer 404 Fehlerseite. Mal davon abgesehen, dass die Bounce Rate bei Blogs erfahrungsgemäss eh schon sehr hoch ist, verliert man so auch noch die letzten möglichen Leser.

Welchen Grund könnte man haben nachträglich die Permalink-Struktur des Blogs zu ändern? Schliesslich hat man bei Erstellen des Blogs doch gründlich überlegt wie man diese auslegt. Muahaha! Dachte ich auch, aber mir ist aufgefallen, dass ich beim Seven.lu Blog doch schon gerne mal einen Beitrag in eine andere Kategorie verschieben möchte. Das Problem ist, dass die Kategorie mit in die URL-Struktur des Beitrages mit eingebunden wird. Ändere ich also die Kategorie, ändere ich gleichzeitig die URL. Also habe ich beschlossen die Kategorie aus der URL zu entfernen, was dann folgendermassen aussieht :

/2021-04/%postname%

Doch damit wären wir wieder bei dem Problem mit den externen Links. Also muss man die nunmehr falschen Adressen auf die richtige URL umleiten. Dies geschieht am einfachsten mit Hilfe des mod_rewrite Moduls des Apache Webservers. In meinem Fall müssen also alle Anfragen in der Form /kategorie/jjjj-mm/post-titel nach /jjjj-mm/post-titel umgeleitet werden. Der Code um diesen permanenten Redirect (auch als 301 Redirect bekannt) zu bewerkstelligen ist recht simpel :

RewriteRule ^(.*)/([0-9]+)-([0-9]+)/(.*)$ /$2-$3/$4 [R=301,L]

So braucht man sich keine Sorgen um den Verlust von Besuchern zu machen. Ausserdem werden die Suchmachinen so rasch die alten Adressen durch die neuen URLs ersetzen.

Eine Einführung in URL-Rewriting mit dem Apache Modul findet man unter Anderem bei modrewrite.de. In der mod_rewrite Dokumentation von Apache findet man auch einige praktische Beispiele wie man das Modul nutzen kann. Komplexere reguläre Ausdrücke sind aber schon eine Wissenschaft für sich :)