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Internet und soziale Netzwerke als Flohmarkt nutzen

Eigentlich nutze ich sehr gerne eBay wenn ich ältere Elektronikgeräte (Laptop, Mobiltelefon, PC Zubehör, u.s.w.) oder kleinere Artikel verkaufen möchte. Man kann sich vor dem Einstellen bereits eine sehr konkrete Vorstellung machen was bei eBay rum kommt wenn man den Startpreis bei 1 Euro ansetzt, und man kann sicher sein, dass man die Altlasten auch letztendlich verkauft.

Schwieriger wird der Verkauf dann schon mit großen, sperrigen oder schweren Gegenständen (Fernseher, PC, Bücher, Möbel, …), da hier der Versand von Luxemburg ins umliegende Ausland richtig teuer werden kann. In diesem Fall greift man besser auf die klassischen Inserate in den entsprechenden Print Medien zurück, oder fährt gleich zum nächstgelegenen Recyling-Center. Aber dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten geht das auch einfacher und lukrativer.

Verkauf

Letztens hatte ich einen Satz neuwertiger Sommerreifen in der sportlichen Größe von 18 Zoll zu verkaufen. Bei einem Gewicht von knapp 10 Kg pro Reifen wird der Versand da schon richtig teuer. Also habe ich mein Verkaufsinserat auf allen möglichen Plattformen eingestellt die mir in den Sinn kamen :

  • Zeitung für Kleinanzeigen – Über ein Online Formular kann man hier meist kostenlos (z.B. LuxBazar) sein Angebot einem regionalen Publikum zugänglich machen.
  • Online Kleinanzeigen – Es gibt auch etliche kostenlose Plattformen für Anzeigen, welche ausschließlich online veröffentlicht werden. Hier sind besonders die Themen spezifischen Plattformen von Vorteil (in meinem Fall z.B. LuxAuto.lu).
  • Themen relevante Online Foren und Communities – Zu fast jedem Thema findet man im Internet eine spezifische Community oder ein Forum, welches meist auch gleich ein Suche/Biete Unterforum bietet.
  • Blogs – Als Blogger hat man meist schon einige regelmäßige Leser und somit potenzielle Interessenten, wenn man auf dem eigenen Blog etwas Werbung für seine Flohmarkt Artikel macht.
  • Facebook, Twitter & Co – Auch die Microblogging Plattformen bieten ein hervorragendes Publikum für Werbung. Zudem bietet Facebook sogar einen eigenen Marktplatz für Angebote.

Bei mir dauerte es gerade mal einen Tag bis ich einen Käufer für die Reifen gefunden hatte. Ein Freund wurde über meinen Facebook Status auf das Angebot aufmerksam und griff gleich zu. Ich hatte nicht mal die Zeit alle oben genannte Möglichkeiten der Vermarktung in Anspruch zu nehmen, und musste sogar zwei weitere Interessenten abwimmeln :)

Wie man sieht, muss es nicht immer eBay sein, wenn man seinen Plunder los werden möchte. Die gezeigten Möglichkeiten haben zudem den Vorteil, dass man weder Gebühren für das Einstellen eines Angebotes zahlen muss, noch Verkaufsgebühren entrichten muss.

Wer weitere Möglichkeiten oder Plattformen kennt, immer her damit! :)

(Foto: kallejipp / photocase.com)

Vorsicht bei kostenlosen WordPress Templates

Ein Kollege hat mich heute Morgen darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch auf der Seite vom Crossgolf Cup recht komische Werbung im Footer schalten würde. Nach Überprüfung musste ich feststellen, dass im Copyright Text im Fußbereich unter anderem Werbung für ein Arzneistoff namens Accutane, sowie eine Versicherung eingefügt wurde (siehe Screenshot).

Bei genauerem Hinsehen im Code des Footer-Templates habe ich ein kryptisches Javascript entdeckt, welches den HTML Code des Fußbereiches generiert. Ich habe den Code jetzt nicht im Detail analysiert, gehe aber davon aus, dass der Copyright Text von einem anderen Server geladen wird. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass bereits solche Werbung im Footer stand, als ich das Template installiert habe.

Hat vielleicht sonst jemand schon mal Werbung in dieser Art in seinem Blog Template entdeckt?

Ich habe jetzt jedenfalls erstmal den kompletten Footer entfernt. Für mich grenzt diese Werbung nämlich an Spam und Bad Neighborhood. Vielleicht sollte ich auch gleich das komplette Theme wechseln.

Dacia Revolution – Wer ist wer?

Die aktuelle Dacia Werbung dürfte ja mittlerweile jeder kennen.

Aber wie viele Leute, die den Spot sehen, wissen auch wer eigentlich wer ist? Ehrlich gesagt musste ich auch erstmal googeln um wirklich alle zu identifizieren. Hier die also die mitwirkenden „Revoluzzer“ in der Reihenfolge ihres Auftretens :

  1. Fidel Castro
  2. Mao Tse Tung
  3. Lenin
  4. Mahatma Gandhi
  5. Ho Chi Minh
  6. Rosa Luxemburg
  7. Martin Luther King
  8. Karl Marx
  9. Che Guevara

Von der Werbung kann ja jeder halten was er will, aber das Auto ist doch mal der letzte Schrott. Wie kann ein Wagen der solch schlechte Crash-Test Werte aufweist, überhaupt für europäische Strassen zugelassen werden?