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Acer Aspire One – Erste Eindrücke

Nach einem Tag mit dem brandneuen Acer Aspire One A150X, möchte ich nun kurz meine ersten Eindrücke schildern.

Grösse
Schon die Verpackung deutet an wie winzig dieses Netbook sein muss, und es ist in der Tat richtig klein. Es ist gerade mal halb so gross wie mein 15,4 Zoll Dell Notebook und dabei nur rund 1 Kg schwer. Ein wirklich sehr handliches Gerät.

Lieferumfang
Der Lieferumfang fällt recht spärlich aus : Netbook, 3-Zellen Akku, Netzteil (erstaunlich klein und leicht), Schutzhülle aus Kunstleder (?), sowie diverse Dokumentation (die immer noch eingeschweisst ist). Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Installation
Beim ersten Start wird Windows XP Home Edition (ULCPC) installiert. Dabei hatte ich die Wahl zwischen Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch als Sprachversion. Die Installation beansprucht ca. 20-30 Minuten. WLAN war anschliessend schnell eingerichtet, und so konnten die üblichen Freeware Programme schnell aufgespielt werden.
Da das Netbook nicht über ein optisches Laufwerk verfügt, musste improvisiert werden um andere Software zu installieren. Ich habe kurzerhand das DVD Laufwerk des Dell Laptops geshared, eine Ad hoc WLAN Verbindung zwischen beiden Geräten aufgebaut (um nicht unnötig über den Router zu fahren), und schon konnte ich die Installation über die CD vornehmen, welche erstaunlich schnell von Statten ging.

Hardware
Das Gerät selbst fühlt sich für den gegebenen Preis recht hochwertig an, auch wenn alles Plastik ist (mein Dell besteht zum Teil aus Aluminium). Es verfügt über alle nötigen Anschlussmöglichkeiten, wie USB (3x), VGA Ausgang, LAN, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss, sowie Card Reader. WLAN ist natürlich auch vorhanden, allerdings nur 802.11b/g. Einzig ein Bluetooth Modul fehlt.
Die Tastur ist sehr angenehmt zu bedienen, dank einer Tastengrösse die ca. 95% einer normalen Tastatur entspricht. Die Maustasten links und rechts vom Touchpad sind hingegen gewöhnungsbedürftig, aber das stört den Gesamteindruck nicht.

Das glänzende 8,9 Zoll Display mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln, kann mit satten Farben und einer guten Helligkeit punkten. Wie es im Freien aussieht habe ich noch nicht getestet, es soll aber laut anderen Reviews recht schlecht abzulesen sein. Der Betrachtungswinkel ist hingegen recht eingeschränkt, vor allem im vertikalen Bereich.

Performance
Hochfahren tut das Aspire One auch mit Windows XP und Festplatte (anstatt Flash-Speicher) recht flott. Auch Programme wie Firefox oder Office Software starten in akzeptabler Zeit. Ansonsten habe ich bisher nur die Video Performance anhand einer Lost Folge in VGA Auflösung getest. Lief absolut ruckelfrei.

Vorläufiges Fazit
Ich bin begeistert! Das Netbook von Acer ist fast ein vollwertiges Laptop, welches meinen Ansprüchen an ein Zweitnotebook vollständig genügt (zumal in Verbindung mit dem 3G Modem). Wie es sich auf längere Dauer bewährt, werde ich dann weiter hier im Blog berichten. Den ersten „echten“ mobilen Einsatz wird das Acer bei unserem Ägyten-Urlaub im September erfahren :)

Western Digital Passport II 160GB – Review

Bisher war mein einziges externes Speichermedium ein 128MB SwissMemory von Victorinox. Das reicht heutzutage gerade mal um ein paar Office Dokumente zwischen zwei PCs auszutauschen. Da ich aber endlich mal ein Backup meiner digitalen Fotos (sind mittlerweile über 25.000) machen wollte, und auch die Festplatte des Notebooks etwas entlasten wollte (ca. 50GB an Lost, Heroes und Prison Break Folgen), musste endlich mal eine externe Festplatte her.

Kriterien für den Kauf waren: zwischen 150 und 300GB; portabel und handlich, also keine 3,5″ Festplatte; Stromversorgung ausschließlich über USB; und günstig sollte sie natürlich auch sein. Außerdem sollte das Gehäuse stylish sein, da ich halt doch auch ein Fan von schönem Design bin :)

Die Festplatten unter 2,5″, also in 1,8″ oder 1,0″, gibt es zur Zeit wohl nur bis 120GB, und sind zudem noch recht teuer. Also blieb nur 2,5″ übrig. Externe Festplatten in dieser Größe passen aber immer noch ohne Problem in die Westentasche, und die Auswahl ist recht groß (Alternate, zum Beispiel, bietet derzeit über 100 verschiedene Modelle an). Die Kapazität reicht von 80 bis 320GB, bei einer Preisspanne von ca. 60 bis 220 Euro.

Ich habe mich nach langem Umschauen nun für die Passport II von Western Digital mit 160GB, für ca. 80 Euro, entschieden. Die zahlreichen positiven Bewertungen haben mich schlussendlich überzeugt. Das Gehäuse sieht, dank glänzend schwarzem Lack und blauer LED Statusanzeige, sehr schick aus, und ist zudem handlich klein und leicht (105 g). Die Passport II besitzt nur einen einzigen Mini USB 2.0 Anschluss, welcher sich unter einer Gummiabdeckung versteckt. Zum Lieferumfang gehört lediglich ein sehr kurzes (40 cm) USB Kabel, was zum Betreiben am Notebook aber völlig ausreicht.
Plug and Play funktioniert hervorragend an meinem neuen Dell Notebook. Die Platte arbeitet recht flott (5400 U/min bei maximal 480 Mbits/s über USB 2.0), und ist zudem äußert leise, nahezu geräuschlos.

Western Digital Passport II

Einige kleinere Kritikpunkte gibt es allerdings schon. Zum einen benötigt man zum Betrieb an älteren Notebooks, welche nicht genügend Strom über einen einzelnen USB Port liefern, ein spezielles USB Kabel welches nicht im Lieferumfang enthalten ist. Das mitgelieferte Kabel ist zum Betrieb an einem normalen PC auch recht kurz. Außerdem hätte ich mir zumindest ein simples Sleve als Schutz für die Festplatte beim Transport gewünscht.
Zum Schluss muss ich noch über diese verflixte eingeweiste Plastikverpackung schimpfen, die man immer nur mir recht viel Gewalt öffnen kann. Aber das ist doch eher nebensächlich.

Western Digital Passport II

Fazit: Schnelle, handliche Festplatte, mit befriedigendem Lieferumfang.

Ich bin jetzt aber schon am zweifeln, ob die 160GB Version auf Dauer reichen wird :(