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5 Jan 2009
Seit nun knapp 3 Monaten habe ich den D-Link DSM-510 HD Media Player an meinem Samsung HD Fernseher im Einsatz. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen.

Der DSM-510 sieht auf den ersten Blick aus wie ein kleiner WLAN Router, ist aber ein Full HD (1080i) fähiger Multimedia Player der über einen HDMI Anschluss (wahlweise auch über Composite-Video bzw. SCART) an einen HD LCD Fernseher angeschlossen werden kann. Das Gerät kann sowohl über LAN Kabel, als auch über WLAN, Videos (alle gängigen Formate), Musik, oder Fotos von einem PC oder einem NAS Server auf den Fernseher streamen. Alternativ kann man auch über den USB Anschluss an der Vorderseite einen USB Speicher Stick oder eine externe Festplatte anschließen, und so direkt auf deren Inhalte zugreifen.
Video
Der primäre Einsatz des Media Players ist derzeit das Abspielen von Videos, welche sich auf meinem QNAP NAS Server befinden. Dieser ist DLNA fähig, und überträgt die Videos somit im Streaming Verfahren auf das D-Link Gerät. Bisher konnte ich noch keine Videos in HD Auflösung testen, aber Videos in PAL oder DVD Auflösung spielt der Media Player ruckelfrei über WLAN ab. Startet man die Wiedergabe eines Videos, wird dieses auch innerhalb weniger Sekunden wiedergegeben. Vor- und Rückspulen sind auch kein Problem.

Der D-Link DSM-510 spielt viele der gängigen Videoformate (MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, WMV9, XviD, DVR-MS, AVI, DivX) ab, allerdings hatte ich auch schon den einen oder anderen Film bei dem das Gerät den Codec nicht kannte, und die Wiedergabe verweigerte.
Musik
Auch die Musiksammlung auf dem PC oder einem Dateiserver kann man problemlos auf den Fernseher streamen. Selbst das Internet Radio über den TwonkyMedia-Server des QNAP NAS spielt, nach kurzer Ladezeit, ohne Probleme.

Fotos
Bilder können ebenso bequem auf das TV-Gerät übertragen werden. Die Vorschaubilder werden automatisch generiert, allerdings nimmt das etwas Zeit in Anspruch, da die Thumbnails jedes Mal neu erstellt werden müssen.

Die Qualität in der Vollansicht am Full HD Fernseher ist allerdings mehr als bescheiden. Die Fotos zeigen einen (zu) hohen Kontrast auf, und werden sehr grobkörnig dargestellt. Bisher konnte ich die Ursache für dieses Problem leider noch nicht ausmachen.
Probleme
Derzeit treten beim DSM-510 immer noch einige Probleme auf:
Ich hoffe ein weiteres Firmware Update wird diese mehr oder weniger lästigen Probleme beheben.
Fazit
Für ca. 150 Euro erhält man einen kompakten Media Player der HD Inhalte auf den heimischen Fernseher streamt. Besonders interessant ist das recht günstige Gerät für Leute die keine Playstation 3 oder XBox besitzen (welche deutlich teurer sind), und trotzdem ihre Filme von der Festplatte auf den Fernseher bringen möchten.
Das Preis / Leistung Verhältnis stimmt, und sollte D-Link mit einer neuen Firmware die letzten kleinen Probleme beheben, so ist es sogar hervorragend.
5 Nov 2008
Seit einigen Woche ist nun der NAS Server von QNAP bei mir im Einsatz. Zeit ein erstes Fazit zum TS-209 II zu ziehen.
Hardware
Das schlichte aber stylische Gehäuse verfügt vorne über eine schwarz glänzende, abnehmbare Front, die den Zugang zu den beiden Festplattenschächte frei gibt, einen USB 2.0 Anschluss mit One Touch Copy Button zum automatischen Kopieren, einen Power Button, sowie verschiedene Status LEDs um über den Zustand des NAS zu informieren. Die Abmessungen sind mit 214 mm x 175 mm x 115 mm recht kompakt. Ohne Platten wiegt das System rund 2,4 kg.
An der Rückseite findet man einen Gigabit LAN Anschluss, Reset Button, 2 USB 2.0 Anschlüsse, K-Lock Sicherung, und den Netz Anschluss. Außerdem verfügt der TS-209 über einen Smart Fan, also einen intelligent geregelten Lüfter.
Kommen wir noch zu den inneren Werten. Das NAS System von QNAP bietet, wie schon erwähnt, Platz für 2 3.5″ SATA I/II Festplatten bis zu einer Gesamtkapazität von 2 TB. Die Platten werden mit einem einfachen Schlitten System eingesetzt, und können im RAID 1 Betrieb (welcher der TS-209 von Haus aus unterstützt, ebenso wie RAID 0) zudem im Hot Swap-Verfahren ausgetauscht werden, ohne dass der Server dazu abgeschaltet werden muss. Ich habe mein System gleich mit 2 Maxtor Festplatten à 1 TB ausgerüstet, in der Hoffnung, dass ich damit erstmal einige Zeit auskommen werde :) Sollte eine der beiden Platten ausfallen, wird man sowohl optisch und akustisch, als auch per E-Mail informiert.

Für gute Performance sorgen ein Marvell 5281 Prozessor mit 500 MHz und 256 MB DDR II Arbeitsspeicher. Der nötige Strom wird von einem externen 60W Netzteil geliefert.
Software
Das NAS System läuft auf Linux Basis und bietet eine Menge integrierte Funktionen, die zudem über die QPKG Plattform erweitert werden können. Der Haupteinsatzzweck eines Dateiserver besteht natürlich darin, Anwendern die Möglichkeit zum Speichern und zur gemeinsamen Nutzung von Dateien zu geben. So kann man bequem Benutzer, Benutzergruppen, sowie Berechtigungen und Kontingente pro Benutzer und Gruppe festlegen. Über den installierten FTP Server kann man auch Daten für Benutzer von außen freigeben.
Über die USB Anschlüsse kann man bis zu 3 Drucker im Netzwerk freigeben und gemeinsam nutzen. Ein nützliches Feature welches eine gewisse Gewichtung bei meiner Wahl für den QNAP hatte. Der Multifunktionsdrucker von HP (PSC 1350), sowie der DYMO LabelWriter 400 funktionieren einwandfrei bei mir.
Eine weitere überaus interessante Funktion ist der UPnP Media-Server (mit eingebautem TwonkyMedia-Server), welcher Fotos, Audio und Videos an entsprechend streaming fähige Endgeräte liefert (TV, Hifi Anlagen, PC, …). Bisher habe ich dieses Feature über den D-Link DSM-510 Streaming Client (Review hierzu folgt in einem anderen Beitrag) an unserem Full HD LCD Fernseher getestet. Sowohl Prison Break und 24 Folgen im MPEG-4 Format, als auch Audio Dateien im MP3 Format wurden tadellos abgespielt. Einen echten HD (1080i) Film konnte ich noch nicht testen. Die Darstellung von Fotos auf dem TV Gerät ist recht grobkörnig, wobei das allerdings eher ein Problem des D-Link Client zu sein scheint.
Die Multimedia Station legt übrigens automatisch Web-basierte Fotoalben mit Miniaturbildern und Detailangaben an, so dass man seine Fotos bequem mit Familie oder Freunden teilen kann. Hat man eine statische IP Adresse oder benutzt einen DDNS Service (so wie ich), kann man von überall über das Internet die Fotoalben (wie eigentlich auch alle anderen Funktionen des NAS Systems) abrufen.
Weitere Funktionen die ich derzeit (noch) nicht nutze:
Fazit
Das TS-209 II NAS System von QNAP ist eine geniale All-In-One Lösung, die deutlich mehr kann, als einfach nur Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen. Die Konfiguration über das Web-Interface ist denkbar einfach, und die Grundeinstellungen schnell getätigt. Auch die Leistung reichte bisher völlig aus.
Mit rund 275 Euro (ohne Festplatten!) ist das Teil zwar nicht gerade günstig, aber auf jeden Fall sein Geld wert. Ich bereue den Kauf bisher nicht.
10 Okt 2008
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir einen NAS Server anzuschaffen. Mit der aktuell erhältlichen, vielseitigen Hardware, schweben mir da verschiedene Einsatzzwecke vor :
Ich habe mich nun für den TS-209 II von QNAP entschieden. Er bietet alle oben genannten Features und noch viel mehr. Mit 275 Euro (ohne Festplatten) ist dieser NAS Server aber auch nicht gerade günstig. Dazu habe ich zwei 1 TB Festplatten von Maxtor bestellt. Damit dürfte ich für einige Zeit bedient sein … Nun gut, bei meiner externen Festplatte mit 160 GB dachte ich ja eigentlich auch schon das würde reichen, tut es aber nicht :)
Da ich weder über eine Xbox, noch über eine Playstation 3 verfüge, und meine Wii nicht DLNA (Digital Living Network Alliance) fähig ist, muss noch eine Lösung her um die Multimedia Inhalte auf den LCD Fernseher zu bekommen. Da die PS3 doch noch immer recht teuer ist, habe ich mich nach alternativen Streaming Clients umgesehen. Hier habe ich eine recht kompakte Lösung bei D-Link gefunden.

Der DSM-510 sieht auf den ersten Blick aus wie ein WLAN Router, ist aber ein HD fähiger Multimedia Player der über einen HDMI Anschluss an unseren Full HD Samsung Fernseher angeschlossen werden kann. Das Gerät kann sowohl über LAN Kabel, als auch über WLAN, Videos (alle gängigen Formate), Musik, oder Fotos von einem PC oder einem NAS Server auf den Fernseher streamen. Damit wäre das multimediale Netzwerk komplett.
Die Teile werden gleich bei Alternate bestellt. Sobald alles da ist, werde ich natürlich wieder hier berichten.