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Home Server auf Mini-ITX Basis

Emko EM 142Vor gut einem Jahr habe ich mir einen kleinen Home Server aufgebaut der als Linux File-, Print-, Web-Server, u.s.w. herhalten sollte. Da ich aber unter Linux so einige Schwierigkeiten hatte, den HP Drucker (für den es keinen netzwerkfähigen Treiber gibt) sowie Samba ans Laufen zu bringen, lag der Server erstmal fast ein Jahr lang brach. Nachdem der kabellose Printserver von Netgear mir nun aber auch definitiv auf den Zeiger gegagen ist (HP Drucker sowie Dymo LabelWriter drucken extrem langsam), habe ich dann doch entschlossen Windows XP auf der Machine zu installieren. Deshalb möchte ich hier nun einige Details meines Projektes vorstellen.

Die Hardware

Wichtig war mir einen kompakten, kleinen Server aufzubauen, der zudem noch absolut geräuscharm laufen sollte. So bin ich auf Mini-ITX gestossen. Mini-ITX ist ein Formfaktor für Computer-Mainboards, der wesentlich kleiner ist als herkömmliche ATX-Mainboards, mit einer Fläche von gerade mal 17×17 cm. Ich habe mich für das VIA Epia ML6000EA entschieden, welches einen 667MHz VIA Eden Prozessor ohne Lüfter, 2 x ATA/133 Anschlüsse für bis zu 4 Geräte, einen integrierten Grafikchip, sowie LAN, Audio, USB und PS/2 Anschlüsse besitzt. Das einzige was also noch fehlt ist RAM, Festplatte, eventuell ein optisches Laufwerk, sowie ein Gehäuse mit Stromversorgung.

Meine Wahl für die Komponenten viel auf 512 MB RAM, zwei 2,5 Zoll Samsung Festplatten à 80 GB (für RAID1 Software Mirroring), sowie ein NEC Slim CDRom Laufwerk. Nach langer Suche nach einem passenden Gehäuse (die meisten kompakten Mini-ITX Gehäuse bieten nur Platz für eine Festplatte + optisches Laufwerk), bin ich bei EMKO fündig geworden : das EM-142. Nun gut, es gibt wesentlich schönere Mini-Gehäuse, aber eben keins was Platz für zwei Festplatten plus Laufwerk bietet.
Den mitgelieferten Gehäuselüfter, der im Betrieb deutlich zu hören war, habe ich dann noch gleich durch einen 9 dB Papst Lüfter ersetzt.

Mit diesen Komponenten habe ich einen äusserst leisen, und dennoch performanten Server, bei dem ich allenfalls den Gehäuselüfter mal wahrnehme, wenn es absolut still in meinem Arbeitszimmer ist. Selbst die Festplatten sind unter Volllast (z.B. beim Datentransfer auf den Server) nicht zu hören.

Der ganze Spass hat mich ungefähr 450 Euro gekostet.

Die Software

Wie schon gesagt bin ich am HP Drucker und an Samba gescheitert, weshalb nun Windows XP Pro auf der Maschine installiert ist. Das stört mich aber mittlerweile nicht so sehr, da die beiden freigegebenen Drucker nun ohne Problem funktionieren.

Um allerdings das RAID1 Software Mirroring unter Windows XP zu aktivieren, bedarf es eines kleinen Hacks. Und zwar müssen in drei System-Dateien einige Werte via Hex-Editor bearbeitet werden. Erst dann kann man die RAID1 Option in der Festplatten-Verwaltung anwählen, und die Spiegelung der Platten einrichten.

Um den Server auch unter Windows bequem vom Sofa aus konfigurieren zu können, habe ich die kostenlose Version von VNC Server auf dem Server installiert, sowie den VNC Viewer auf dem Laptop. Somit kann ich praktisch arbeiten, als würde ich direkt vor dem Server sitzen.
Ansonsten habe ich noch keine weitere Software installiert, aber geplant sind sicher noch einige Sicherheitsfeatures, da der Server auch Zugang zum Internet hat, wobei ich mich frage ob das überhaupt notwendig ist (also Internet Zugang).

Es gibt sicher elegantere Lösungen um so einen Home Server aufzusetzen, da ich aber keine Zeit (und Lust) hatte mich weiter mit der Linux Konfiguration rumzuschlagen, ist dies für meine Zwecke die einfachste Lösung.

Willkommen …

… auf der digitalen Visitenkarte von Sven Linckels.

Über mich

Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) im Bereich Informatik und arbeite zur Zeit in der Softwareentwicklungsabteilung der Luxemburger Sozialversicherung (Centre Commun de la Sécurité Sociale), wo ich zuständig für die gesicherte elektronische Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Sozialversicherungszentrum bin.

Zuvor war ich bei der Kommunikations- und Werbeagentur Vanksen angestellt. Dort war ich verantwortlich für Projekte im Bereich Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) für Kunden wie zum Beispiel Louis Vuitton, Microsoft, PSA (Peugeot Citroën), oder auch die Banque de Luxembourg.

Des weiteren interessiere ich mich für alles was irgendwie mit Internet und dessen Technologien zu tun hat. So erstelle ich dynamische und benutzerfreundliche Webseiten, vorwiegend auf Basis der Websoftware WordPress.

Blogs

Als Blogger bin ich überwiegend auf meinem Freiluft Blog aktiv wo ich über Themen rund um Sport, Outdoor und Freizeitaktivitäten im Freien schreibe.

Außerdem ist, nach Marken bzw. Modell spezifischen Blogs zum Thema Audi S3 und MINI, beim erneuten Fahrzeugwechsel, der Marken übergreifende Blog TurboTalk.de entstanden, welcher über automobile News, Technik und Pflege informiert.

Den Seven.lu Blog auf dieser Seite habe ich mittlerweile eingestellt. Alle Beiträge bleiben allerdings noch zugänglich und auch die Kommentarfunktion bleibt aktiv.