Tag Archiv für Internet

iPhone 3G – Internet weg

Wie ich kurz vor dem Wochenende feststellen musste, funktioniert meine Internet-Verbindung auf meinem iPhone 3G nicht mehr. Laut Fehlermeldung bin ich kein Teilnehmer eines mobilen Datendienstes mehr. Neustart des 3G und des kompletten iPhones brachten auch keine Besserung.

Nach einem Telefonat mit meinem Mobilfunkbetreiber LuxGSM heute morgen, scheint das Problem wohl mit dem letzten Firmware Update 2.2 von Apple zusammen zu hängen. Demnach hat Apple die APN Konfiguration aus den Einstellungen entfernt, und lässt nur noch autorisierte Reseller als APN Einträge zu. Tja, das war es dann wieder mal mit den „freien“ iPhones.

Doch zum Glück hat LuxGSM bereits eine Lösung parat, bei der man sein iPhone auch nicht zu jailbreaken braucht. Der Mitarbeiter von der Hotline hat mir eine Konfigurationsdatei per Email zugeschickt, die ich auf dem iPhone installieren soll. Dazu muss ich mich über WLAN mit dem Internet verbinden um meine Emails abzurufen. Ein Klick auf die Datei soll dann das Problem beheben, und den APN wieder herstellen. Da ich im Büro leider kein WLAN mit freiem Internet Zugang zur Verfügung habe, werde ich das wohl heute Abend erst testen können. Wenn es klappt, werde ich die Datei hier zu Verfügung stellen. Wer das gleiche Problem mit seinem iPhone 3G hat, der kann die Datei (XML Format) dann selbst anpassen (APN, Benutzername, Passwort) und auf sein iPhone laden.

Ich finde das mal wieder recht unverschämt und unmöglich von Apple.

Update : Mit der Konfigurations Datei ist der APN korrekt hergestellt worden, und die Internet Verbindung funktioniert wieder einwandfrei. Hier der Download der Datei (APN, Benutzername und Passwort müsst ihr selbst in einem Texteditor anpassen):

  LuxGSM Konfiguration (1,4 KiB, 5.672 hits)

Update 18.06.2009  (iPhone OS 3.0) : Mit der aktuellen Version des iPhone OS 3.0 kann man das mobile Datennetzwerk nun endlich selbst konfigurieren. Dazu geht man in das Menü Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk -> Mobiles Datennetzwerk, und gibt (für LuxGSM Kunden) folgende Informationen unter Mobile Daten an:

  • APN : web.pt.lu
  • Benutzername : web
  • Kennwort : d2Vi

Hotcity in der Stadt Luxemburg bald kostenpflichtig

Seit einiger Zeit ist das WiFi Netzwerk Hotcity der Stadt Luxemburg nun schon in Betrieb. Fast flächendeckend können mobile Geräte wie Laptops, Netbooks, PDA, oder Smartphone, kostenlos über den kabellosen Zugang im Internet surfen, oder Emails abfragen. Ein Angebot, was man so üblicherweise nicht in anderen Städten finden.

Ab 11.11.2008 soll das Hotcity Angebot nun aber kostenpflichtig werden, so der Artikel von Wort. Mit Prepaid-Karten à 5 Euro kann man dann zwei Stunden online sein, und mit 9 Euro gleich 48 Stunden. Ein Hotcity-Abonnement kostet zwischen 1,99 Euro im Monat für eine Stunde, und 16,99 Euro für 20 Stunden.

Eigentlich ist für mich verständlich, dass dieses WiFi Netzwerk nicht kostenlos angeboten wird. Die Leser auf Wort.lu sehen das aber anders. So wird von überteuerten Tarifen und Abzocke geredet. Dabei finde ich die Preise gar nicht mal so überzogen. In anderen Städten, in denen ich z.B. im Hotel WiFi Zugang hatte, habe ich deutlich mehr gezahlt. Denn eigentlich ist dieses Angebot doch auf Touristen und viel reisende Geschäftsleute ausgelegt. Der „normale“ Verbraucher nutzt zu Hause doch eher seinen DSL Zugang, oder abonniert ein mobiles Datenpaket (UMTS / HSDPA)?

Naja, mir soll’s egal sein. Ich habe eine Daten-Flatrate auf meinem Netbook, und ein Data-Abo auf dem iPhone, das sollte überall (nicht nur in der Stadt Luxemburg) ausreichende Mobilität gewährleisten :)

Linksys WAG200G und ADSL der luxemburger Post

Linksys WAG200GBisher nutzte ich das ADSL Modem von Alcatel (Speed Touch Home), welches ich bei der Installation von der Luxemburger Post vor rund 4 Jahren erhalten habe, in Verbindung mit einem Linksys Wireless (11b) Router, um mit meinem Laptop ins Internet zu kommen. Aufgrund der fehlenden WAP Verschlüsselung, der recht schwachen Sendeleistung, sowie der geringen Transferrate von 11 MBit/s des Routers, entschloss ich, dass es endlich Zeit für ein neues Gerät wird. Bei der Gelegenheit habe ich mich für einen kombinierten Wireless Router mit ADSL Modem von Linksys, Modell WAG200G, entschieden. Erspart mir ein Gerät, Kabelsalat, und außerdem Strom. Leider musste ich aber feststellen, dass dieses Unterfangen lange nicht so einfach war wie geplant.

Tag 1: Kauf des Routers. Erstes Problem: ISDN oder analoges Modem? Da ich mir nicht sicher war, da wir zwar einen ISDN Anschluss haben, aber analoge Telefone, habe ich beim Verkäufer nachgefragt. Der war sich zwar auch nicht sicher, meinte aber dass man bei einem ISDN Anschluss wohl auch ein ISDN Modem bräuchte. Ok, also die ISDN Variante gekauft.
Zuhause angekommen, zweites Problem: Das Modem des Routers besitzt einen RJ-45 Anschluss, der Splitter der Telefonanlage einen RJ-11. Das mitgelieferte Kabel passte also nicht am Splitter, und der direkte ISDN Anschluss an der Anlage funktioniert nicht mit dem Modem. Vielleicht muss also doch ein analoges Modem her?

Tag 2: Umtausch der ISDN Version gegen eine analoge Version. Um es kurz zu machen, es funktionierte natürlich nicht. Also habe ich bei der Helpline der Post angerufen, um dann zu erfahren, dass ich sehr wohl einen ISDN Anschluss besitze, und deshalb auch ein ISDN Modem brauche. Weshalb mein Splitter allerdings einen RJ-11 anstatt des, für ISDN typischen, RJ-45 Anschlusses besitzt, konnte mir die Dame am Telefon aber auch nicht erklären. Auf jeden Fall bräuchte ich aber ein ISDN Modem.

Tag 3: Rückgabe der analogen Version des Routers. Langsam wird es peinlich, aber der Herr der Informatik-Abteilung der großen Supermarkt-Kette nimmt das Gerät ohne Probleme zurück. Jetzt wollte ich erstmal bei der Post nachfragen, ob ich wohl einen neuen Splitter benötige, oder ob es denn überhaupt möglich sei, dieses Modell für ihren ADSL Anschluss zu verwenden. Natürlich war der Laden aber schon zu, als ich dort antanzte.

Tag 4: Ab zur Post. Ich hatte zur Sicherheit meinen Splitter mitgenommen, damit sie sich ein Bild machen können, welchen Splitter ich nun wirklich besitze. Und in der Tat präsentierte die freundliche Dame mir ein neues Modell, welches ausschließlich mit RJ-45 Anschlüssen versehen war. Sie hat mir dann aber erstmal nur ein Adapterkabel, mit einem RJ-45 und einem RJ-11 Anschluss, mitgegeben. Anschließend zurück zum Supermarkt um wieder mal die ISDN Version des Linksys Routers zu kaufen (hoffentlich sieht mich der Verkäufer nicht *duckundweg*).
Zuhause angekommen, funktionierte die ADSL Verbindung natürlich immer noch nicht! Langsam war ich am Verzweifeln. Letzte Chance also dann doch den neuen Splitter testen.

Tag 5: Der neue Splitter. Wieder ab zur Téléboutique der Post. Die Dame hat mir gleich das komplette ADSL Starterkit, inklusive Splitter, 3 Kabeln und Adapter, mitgegeben. Zu meiner Verwunderung war das Kit, wie auch schon das Kabel am Tag zuvor, kostenlos.
Wieder zuhause, erstmal den neuen Splitter mit dem alten Modem getestet. Dies funktionierte auf Anhieb. Dann stöpselte ich das Linksys Modem an den Splitter, und siehe da: Taaddaaaaaa! Es funktioniert!
Da das neue Kabel vom Telefonanschluss bis zum Splitter aber gut 20 cm zu kurz war, um es sauber im Büro zu verlegen, entschloss ich mich den alten Splitter dann nochmal mit einem der neuen Kabel aus dem Starterkit zu testen. Und siehe da, jetzt funktionierte das Gerät auch mit dem alten Splitter. Das Problem war also schlussendlich das Kabel.

Was für eine Odyssee! Na gut, die Umtausch Aktion hätte ich mir auch sparen können, wenn ich mich vorher informiert hätte, ob ich nun eine ISDN oder eine analoge Version bräuchte. Zum Glück verlief das Umtauschen aber ohne Probleme, und auch die Post muss ich hier mal für ihren guten Service loben (mal abgesehen von dem wohl falschen Kabel, welches ich zuerst erhalten habe).

Zum Linksys Gerät selbst bleibt zu sagen, dass die Konfiguration recht einfach ist. Die Signalstärke ist allerdings nicht bedeutend besser als der alte Router. Ansonsten ist das Teil äußerst kompakt und nimmt deutlich weniger Platz, als die alten Geräte, auf dem Bürotisch ein.

Irgendwie schon peinlich wenn man als Diplom-Ingenieur im Bereich Informatik, es nicht rund bringt einen banalen Router auf Anhieb zum Laufen zu bringen :)

Willkommen …

… auf der digitalen Visitenkarte von Sven Linckels.

Über mich

Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) im Bereich Informatik und arbeite zur Zeit in der Softwareentwicklungsabteilung der Luxemburger Sozialversicherung (Centre Commun de la Sécurité Sociale), wo ich zuständig für die gesicherte elektronische Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Sozialversicherungszentrum bin.

Zuvor war ich bei der Kommunikations- und Werbeagentur Vanksen angestellt. Dort war ich verantwortlich für Projekte im Bereich Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) für Kunden wie zum Beispiel Louis Vuitton, Microsoft, PSA (Peugeot Citroën), oder auch die Banque de Luxembourg.

Des weiteren interessiere ich mich für alles was irgendwie mit Internet und dessen Technologien zu tun hat. So erstelle ich dynamische und benutzerfreundliche Webseiten, vorwiegend auf Basis der Websoftware WordPress.

Blogs

Als Blogger bin ich überwiegend auf meinem Freiluft Blog aktiv wo ich über Themen rund um Sport, Outdoor und Freizeitaktivitäten im Freien schreibe.

Außerdem ist, nach Marken bzw. Modell spezifischen Blogs zum Thema Audi S3 und MINI, beim erneuten Fahrzeugwechsel, der Marken übergreifende Blog TurboTalk.de entstanden, welcher über automobile News, Technik und Pflege informiert.

Den Seven.lu Blog auf dieser Seite habe ich mittlerweile eingestellt. Alle Beiträge bleiben allerdings noch zugänglich und auch die Kommentarfunktion bleibt aktiv.