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InLinks.de derzeit nicht zu empfehlen

Ich hatte kürzlich erst vom Start von InLinks.de berichtet. Die Plattform ermöglicht es Advertisern Textlinks zu kaufen, welche direkt im Content eines Blog Beitrags eingebunden werden.

Gestern habe ich nun eine erste Buchungsanfrage erhalten. Zu meinem Erstaunen konnte ich auch nach mehrmaligem Suchen nirgendwo finden zu welchem monatlichen Preis der Link in den Beitrag eingebunden werden soll. Ich habe dann gleich eine Email an den Support geschickt um nachzuhaken wo ich den Preis einsehen kann. Leider habe ich bisher keine Antwort erhalten, so dass der Link nun nach 24 Stunden automatisch freigeschaltet wurde. Resultat : der Link wurde für 3,20 Euro verkauft, wovon mir dann läppische 1,49 Euro (so wird es mir jedenfalls angezeigt) bleiben. Öhm, wie war das mit 50% von 3,20 Euro?!? Mal davon abgesehen, dass der Verkaufspreis lächerlich gering und die Provision von InLinks irrsinnig hoch ist, finde ich das schon recht dreist, dass man vor dem Freischalten eines Links nicht mal erfährt zu welchem Preis man seine Linkplätze nun verschleudert.

Die Schreibfehler und zum Teil nicht übersetzten Text-Passagen, sowie die Unübersichtlichkeit und der Informationsmangel der Seite, trüben meinen negativen Eindruck von dieser Plattform zusätzlich.

Ich werde jetzt mal versuchen die Link Buchung sowie meinen Account bei InLinks zu kündigen. Andere Anbieter haben da schon wesentlich bessere Alternativen am Start.

InLinks startet in Deutschland

InLinks.de ermöglicht es Advertisern Textlinks zu kaufen, welche direkt im Content eines Blog Beitrags eingebunden werden. Die Plattform wurde von den Machern von TLA bereits letztes Jahr im November in den USA gestartet, und startet nun auch auf dem deutschen Markt.

InLinks

Was bedeutet das für :

Blogger
Für Blogger ergibt sich eine komfortable Einnahmemöglichkeit, welche auch für kleinere Blogs mit wenig Traffic interessant sein dürfte. Ein Link kostet den Advertiser wenigstens 8 Euro pro Monat, wovon allerdings 50% direkt an InLinks.de gehen.
Die Links werden über ein Plugin voll automatisch in den Beitrag mit dem gebuchten Keyword eingefügt. Der Blogger kann zudem wählen ob Links vorher von ihm freigeschaltet werden müssen, oder ob das Redaktionsteam von Inlinks.de die Überprüfung übernehmen soll.

SEO
Links werden direkt in einen Blog Beitrag eingefügt, wodurch Paid-Links für Google wesentlich schwieriger zu erkennen sind. Zudem stehen die verlinkten Keywords meist in einem Kontext relevanten Blog Beitrag.

Blogleser
Da solche bezahlte Links in Beiträgen schon für Google recht schwer zu identifizieren sind, trifft dies natürlich auch für Blogleser zu. Nun gut, geht man davon aus, dass jetzt nicht gleich in jedem zweiten Beitrag ein Keyword gebucht wird, dann ist dies sicherlich akzeptabel. Für mich zumindest.

Ich habe mich jedenfalls bei InLinks.de angemeldet und werde das Angebot testen. Auch um zu vergleichen wie die Plattform im Vergleich zu den etablierten deutschen Plattformen, wie LinkLift oder Teliad, abschneidet. Die Provision von 50% finde ich allerdings schon recht heftig.

Update : Eben habe ich folgende Email von Inklinks.de erhalten :

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Webseite http://www.seven.lu, nicht unseren internen Anforderungen entspricht.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie Ihre Webseite weiterhin bewerben und mehrTraffic für die Seite generieren.
Sobald Sie denken, dass Sie genug Traffic haben (dies ist normalerweise nach einigen Monaten gegeben ), kommen Sie einfach wieder bei InLinks vorbei und wir freuen uns die Entscheidung mit Ihnen zu überdenken.

Welche internen Anforderungen? Zwei weitere Blogs, zum Teil mit deutlich weniger Traffic, wurden akzeptiert. Ich tippe mal auf den .lu Domainnamen, aber wirklich schlau werde ich aus dieser Ablehnung nun nicht. In der doch sehr spärlichen FAQ konnte ich jedenfalls keine konkreten Anforderungen zur Teilnahme finden.