Archiv für Hardware

19 Zoll Wandgehäuse zu verkaufen

Preisupdate!

Eigentlich sollte das Teil ja im Keller unseres Neubaus installiert werden, aber leider ist das 19 Zoll Wandgehäuse (9 HE) doch zu gross und unhandlich, so dass wir auf eine kleinere Lösung zurückgreifen mussten. Jetzt steht das Rack inkl. separatem Zubehör also zum Verkauf :

  • 19 Zoll Wandgehäuse (zweiteilig), 9 Höheneinheiten, mit Glastür an der Vorderseite und Schwenkrahmen
  • 19 Zoll Patchpanel, 24 x RJ45, 1HE, CAT6
  • 19 Zoll Steckdosenleiste, 8-fach mit Schalter, inkl. Befestigungswinkel
  • 19 Zoll Fachboden, 1HE, 450 mm tief

Hier das Wandgehäuse :

Und das separate Zubehör :

Neupreis aller Teile lag bei 465 Euro, Verkaufspreis sind günstige 350 299 Euro. Alle Teile sind nagelneu und waren nie im Einsatz. Nur an Selbstabholer in Lorentzweiler / Luxemburg.

Canon PIXMA MX860 Multifunktionsdrucker

Mein alter HP PSC 1350 All-in-One Drucker kostete mich schon seit einiger Zeit den letzten Nerv. Der Drucker war einfach nicht für den Betrieb im Netzwerk ausgelegt, und funktionierte wegen fehlenden Netzwerk-fähigen Treibern nur sehr widerwillig am QNAP Server. Das Drucken einer Seite dauerte ewig, wenn der Versuch denn vorher nicht schon fehl schlug. Seit einigen Tagen hat das Gefluche über die Kiste nun ein Ende.

Canon PIXMA MX860

Der PIXMA MX860 von Canon hat nun vor kurzem den Platz des HP Druckers eingenommen. Und was soll ich sagen, das Ding funktioniert auf Anhieb problemlos. Aber kommen wir erst mal zur Ausstattung des Multifunktionsdrucker :

  • Tintenstrahl-Multifunktionssystem für Homeoffices: Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen
  • Wi-Fi und Ethernet
  • Druckgeschwindigkeit: 8,4 bzw. 5,6 Bilder pro Minute (SW/Farbe)
  • ADF für bis zu 35 Blatt mit Duplexfunktion
  • 5 separate Tintentanks
  • Bis zu 9.600 dpi
  • 6,2-cm TFT-Farbdisplay

Eigentlich bin ich ja kein Fan von Druckern mit 5 Tintentanks, aber das Konzept von Canon hat mich überzeugt, denn ein Set von 5 Druckerpatronen (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz für Text, Schwarz für Fotos) kostet nicht mal 40 Euro.

Die Installation gestaltet sich Kinderleicht : Druckerkopf einsetzen, 5 Druckerpatronen einsetzen, Stromkabel anschließen, Netzwerkkabel anschließen, Software installieren und losdrucken. Der MX860 hat automatisch vom Router eine IP Adresse zugewiesen bekommen, so dass keine weiteren Einstellungen für die Netzwerkinstallation vorgenommen werden mussten (beim kabelgebundenen Netzwerkbetrieb).

Der Funktionsumfang ist klasse. Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen, alles ist über das Netzwerk möglich. Beim Scannen kann man das Dokument z.B. direkt an einen PC schicken (vorausgesetzt auf diesem ist die Canon Software installiert). Der ADF (automatischer Dokumenteneinzug) ist, mit einer Kapazität bis zu 35 Blättern, äußerst praktisch beim Scannen, Kopieren und Faxen. Auch den beidseitigen Druck beherrscht der MX860. Einzig die Druckgeschwindigkeit ist bei komplexeren Grafiken bzw. Fotos recht lahm.

Für meinen Bedarf ist der PIXMA MX860 die eierlegende Wollmilchsau in Sachen Multifunktionsdrucker, und das zu einem recht günstigen Preis von knapp 220 Euro. Die Unterhaltskosten sind mit 40 Euro für ein Druckerpatronen Set auch überschaubar. Mal sehen wie das Gerät sich nun im Langzeittest bewährt.

D-Link DSM-510 HD Media Player – Review

Seit nun knapp 3 Monaten habe ich den D-Link DSM-510 HD Media Player an meinem Samsung HD Fernseher im Einsatz. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen.

D-Link DSM-510

Der DSM-510 sieht auf den ersten Blick aus wie ein kleiner WLAN Router, ist aber ein Full HD (1080i) fähiger Multimedia Player der über einen HDMI Anschluss (wahlweise auch über Composite-Video bzw. SCART) an einen HD LCD Fernseher angeschlossen werden kann. Das Gerät kann sowohl über LAN Kabel, als auch über WLAN, Videos (alle gängigen Formate), Musik, oder Fotos von einem PC oder einem NAS Server auf den Fernseher streamen. Alternativ kann man auch über den USB Anschluss an der Vorderseite einen USB Speicher Stick oder eine externe Festplatte anschließen, und so direkt auf deren Inhalte zugreifen.

Video

Der primäre Einsatz des Media Players ist derzeit das Abspielen von Videos, welche sich auf meinem QNAP NAS Server befinden. Dieser ist DLNA fähig, und überträgt die Videos somit im Streaming Verfahren auf das D-Link Gerät. Bisher konnte ich noch keine Videos in HD Auflösung testen, aber Videos in PAL oder DVD Auflösung spielt der Media Player ruckelfrei über WLAN ab. Startet man die Wiedergabe eines Videos, wird dieses auch innerhalb weniger Sekunden wiedergegeben. Vor- und Rückspulen sind auch kein Problem.

DSM Video

Der D-Link DSM-510 spielt viele der gängigen Videoformate (MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, WMV9, XviD, DVR-MS, AVI, DivX) ab, allerdings hatte ich auch schon den einen oder anderen Film bei dem das Gerät den Codec nicht kannte, und die Wiedergabe verweigerte.

Musik

Auch die Musiksammlung auf dem PC oder einem Dateiserver kann man problemlos auf den Fernseher streamen. Selbst das Internet Radio über den TwonkyMedia-Server des QNAP NAS spielt, nach kurzer Ladezeit, ohne Probleme.

DSM Music

Fotos

Bilder können ebenso bequem auf das TV-Gerät übertragen werden. Die Vorschaubilder werden automatisch generiert, allerdings nimmt das etwas Zeit in Anspruch, da die Thumbnails jedes Mal neu erstellt werden müssen.

DSM Foto

Die Qualität in der Vollansicht am Full HD Fernseher ist allerdings mehr als bescheiden. Die Fotos zeigen einen (zu) hohen Kontrast auf, und werden sehr grobkörnig dargestellt. Bisher konnte ich die Ursache für dieses Problem leider noch nicht ausmachen.

Probleme

Derzeit treten beim DSM-510 immer noch einige Probleme auf:

  • Startet man den Media Player bevor man das Fernsehgerät auf den HDMI Kanal umgestellt hat, erscheint kein Bild. Macht man es andersrum (zuerst den richtigen Kanal einstellen, dann das DSM-510 einschalten) funktioniert es tadellos.
  • Manchmal verliert das D-Link Gerät während dem Abspielen eines Videos die Verbindung zum NAS Server (wahrscheinlich durch das heimische Netzwerk bedingt), und ist unfähig diese wieder herzustellen. Erst ein Herunter- und erneutes Hochfahren der Box erlaubt die Wiederaufnahme der Videowiedergabe.
  • Die Fernbedienung ist recht „unflexibel“. Man muss schon genau auf den Media Player zielen damit ein Tastendruck erkannt wird.

Ich hoffe ein weiteres Firmware Update wird diese mehr oder weniger lästigen Probleme beheben.

Fazit

Für ca. 150 Euro erhält man einen kompakten Media Player der HD Inhalte auf den heimischen Fernseher streamt. Besonders interessant ist das recht günstige Gerät für Leute die keine Playstation 3 oder XBox besitzen (welche deutlich teurer sind), und trotzdem ihre Filme von der Festplatte auf den Fernseher bringen möchten.
Das Preis / Leistung Verhältnis stimmt, und sollte D-Link mit einer neuen Firmware die letzten kleinen Probleme beheben, so ist es sogar hervorragend.

Shuttle D10 mit integriertem Display

Shuttle, Marktführer im Mini-PC-Bereich, hat erstmalig ein Barebone System im Programm, welches ein 7″ Touchscreen-Display in der Frontblende des Gehäuses integriert.

Das Shuttle D10 kann ohne zusätzlichen Monitor und Eingabegeräte über den berührungsempfindlichen Bildschirm, mit einer Auflösung von 800×480 Pixel, bedient werden. Damit ergeben sich eine Reihe von neuen Einsatzmöglichkeiten, z.B. als multimediale Steuerzentrale, zur Heimautomatisierung, Home-Server oder im Bereich der Videoüberwachung.
Besonders im Home-Server Bereich finde ich diese Lösung interessant, denn es ist doch immer wieder ärgerlich wenn man Bildschirm, Tastatur und Maus anschließen muss, wenn das System mal wieder streikt, oder der VNC Dienst abgestürzt ist.

Leider ist das Barebone, wie alle Shuttle Systeme, mit knapp 400 Euro nicht gerade günstig. Schließlich muss muss man noch Prozessor, RAM, Festplatte, und optisches Laufwerk hinzu rechnen. Für den Preis des Barebones alleine, kann man sich z.B. schon ein komplettes System auf Mini-ITX Basis, oder eine intelligente NAS Lösung zusammen stellen.

QNAP TS-209 II NAS System

Seit einigen Woche ist nun der NAS Server von QNAP bei mir im Einsatz. Zeit ein erstes Fazit zum TS-209 II zu ziehen.

Hardware

Das schlichte aber stylische Gehäuse verfügt vorne über eine schwarz glänzende, abnehmbare Front, die den Zugang zu den beiden Festplattenschächte frei gibt, einen USB 2.0 Anschluss mit One Touch Copy Button zum automatischen Kopieren, einen Power Button, sowie verschiedene Status LEDs um über den Zustand des NAS zu informieren. Die Abmessungen sind mit 214 mm x 175 mm x 115 mm recht kompakt. Ohne Platten wiegt das System rund 2,4 kg.

An der Rückseite findet man einen Gigabit LAN Anschluss, Reset Button, 2 USB 2.0 Anschlüsse, K-Lock Sicherung, und den Netz Anschluss. Außerdem verfügt der TS-209 über einen Smart Fan, also einen intelligent geregelten Lüfter.

Kommen wir noch zu den inneren Werten. Das NAS System von QNAP bietet, wie schon erwähnt, Platz für 2 3.5″ SATA I/II Festplatten bis zu einer Gesamtkapazität von 2 TB. Die Platten werden mit einem einfachen Schlitten System eingesetzt, und können im RAID 1 Betrieb (welcher der TS-209 von Haus aus unterstützt, ebenso wie RAID 0) zudem im Hot Swap-Verfahren ausgetauscht werden, ohne dass der Server dazu abgeschaltet werden muss. Ich habe mein System gleich mit 2 Maxtor Festplatten à 1 TB ausgerüstet, in der Hoffnung, dass ich damit erstmal einige Zeit auskommen werde :) Sollte eine der beiden Platten ausfallen, wird man sowohl optisch und akustisch, als auch per E-Mail informiert.

Für gute Performance sorgen ein Marvell 5281 Prozessor mit 500 MHz und 256 MB DDR II Arbeitsspeicher. Der nötige Strom wird von einem externen 60W Netzteil geliefert.

Software

Das NAS System läuft auf Linux Basis und bietet eine Menge integrierte Funktionen, die zudem über die QPKG Plattform erweitert werden können. Der Haupteinsatzzweck eines Dateiserver besteht natürlich darin, Anwendern die Möglichkeit zum Speichern und zur gemeinsamen Nutzung von Dateien zu geben. So kann man bequem Benutzer, Benutzergruppen, sowie Berechtigungen und Kontingente pro Benutzer und Gruppe festlegen. Über den installierten FTP Server kann man auch Daten für Benutzer von außen freigeben.

Über die USB Anschlüsse kann man bis zu 3 Drucker im Netzwerk freigeben und gemeinsam nutzen. Ein nützliches Feature welches eine gewisse Gewichtung bei meiner Wahl für den QNAP hatte. Der Multifunktionsdrucker von HP (PSC 1350), sowie der DYMO LabelWriter 400 funktionieren einwandfrei bei mir.

Eine weitere überaus interessante Funktion ist der UPnP Media-Server (mit eingebautem TwonkyMedia-Server), welcher Fotos, Audio und Videos an entsprechend streaming fähige Endgeräte liefert (TV, Hifi Anlagen, PC, …). Bisher habe ich dieses Feature über den D-Link DSM-510 Streaming Client (Review hierzu folgt in einem anderen Beitrag) an unserem Full HD LCD Fernseher getestet. Sowohl Prison Break und 24 Folgen im MPEG-4 Format, als auch Audio Dateien im MP3 Format wurden tadellos abgespielt. Einen echten HD (1080i) Film konnte ich noch nicht testen. Die Darstellung von Fotos auf dem TV Gerät ist recht grobkörnig, wobei das allerdings eher ein Problem des D-Link Client zu sein scheint.
Die Multimedia Station legt übrigens automatisch Web-basierte Fotoalben mit Miniaturbildern und Detailangaben an, so dass man seine Fotos bequem mit Familie oder Freunden teilen kann. Hat man eine statische IP Adresse oder benutzt einen DDNS Service (so wie ich), kann man von überall über das Internet die Fotoalben (wie eigentlich auch alle anderen Funktionen des NAS Systems) abrufen.

Weitere Funktionen die ich derzeit (noch) nicht nutze:

  • Webserver mit vorinstallierten Anwendungen wie phpMyAdmin und Joomla!
  • MySQL Server
  • Überwachungsstation für Netzwerkkameras
  • UPS-Unterstützung
  • Verschlüsselte Fernreplikation um Daten auf anderen QNAP NAS-Produkten an Fernstandorten abzusichern
  • iTunes-Server (muss noch nachlesen wie dieser genau konfiguriert werden muss)

Fazit

Das TS-209 II NAS System von QNAP ist eine geniale All-In-One Lösung, die deutlich mehr kann, als einfach nur Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen. Die Konfiguration über das Web-Interface ist denkbar einfach, und die Grundeinstellungen schnell getätigt. Auch die Leistung reichte bisher völlig aus.

Mit rund 275 Euro (ohne Festplatten!) ist das Teil zwar nicht gerade günstig, aber auf jeden Fall sein Geld wert. Ich bereue den Kauf bisher nicht.