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iPhone ohne Simlock in Frankreich billiger

Apple iPhoneGestern habe ich über die Simlock freie Version des iPhones in Deutschland geschrieben, die gut 1.000 Euro kostet. Und was lese ich heute auf Wort.lu? In Frankreich wird das iPhone zur Markteinführung (in der Nacht zum Donnerstag) gleich von Beginn an auch ohne Vertragsbindung verkauft, und das zu einem Preis „deutlich“ unter 1.000 Euro.

(dpa) – Der Telekomkonzern France Télécom wird das Apple-Handy iPhone in Frankreich von Beginn an auch ohne Vertragsbindung verkaufen – und zwar billiger als in Deutschland. Der Preis werde über 500 Euro, aber «deutlich unter 1000 Euro» liegen, sagte Vorstandschef Didier Lombard dem Radiosender Europe 1.

Tja, auf Luxemburgisch würden wir sagen „Voll gebéit!“ für diejenigen die sich bereits ein teures Simlock freies iPhone für 999 Euro geholt haben.

Update 1: Laut iFUN.de wird das iPhone in Frankreich 649 Euro ohne Vertragsabschluss kosten. Das sind mal locker 350 Euro weniger als die deutsche Simlock freie Version.

Update 2: Ach, AFP meldet, dass man wohl zusätzlich zu den 649 Euro für das Handy nochmal 100 Euro für das Unlocken zahlen muss. Das sind aber immer noch 250 Euro weniger als in Deutschland.

999-Euro-iPhone doch nicht Simlock frei?

Apple iPhoneAls Luxemburger hat man nun, durch die einstweilige Verfügung des LG Hamburg vom 19.11.2007, die Gelegenheit das iPhone auch in den luxemburger GSM Netzen nutzen zu können. Der nächste T-Punkt in Trier ist nur einen Katzensprung entfernt, und für schlappe 999 Euro bekommt man ein Simlock freies Edel-Handy welches angeblich in allen Netzen funktioniert.

Tatsächlich sieht es aber gar nicht so rosig aus. Einige Landsmänner schildern zum Beispiel im Forum auf iFUN.de, dass sie entweder das iPhone gar nicht aktiviert bekommen (eigentlich schon ein Paradox, da ohne Simlock), oder aber das Teil abstürzt sobald sie versuchen die Telefon- oder SMS-Funktion zu nutzen. Dies scheint aber nicht nur bei ausländischen Kunden der Fall zu sein, sondern auch bei deuschen Käufern der Simlock freien Version. So liest man unter Anderem zum Beispiel bei Pressemitteilung WebService und SPON von langen Freischaltzeiten, schlechter technischer Umsetzung und unwissenden T-Mobile Mitarbeitern.

Mittlerweile geht mir dieses iPhone ja sowas von am A… vorbei. Es ist einfach nur unglaublich was da ein Wirbel um Exklusiv-Rechte an der Vermarktung eines einzelnen Mobiltelefones gemacht wird.

PixelBlocks – Pixel zum Anfassen

PixelBlocksPixelBlocks, das sind kleine Bauelemente, ähnlich wie Lego, mit denen man Pixelbilder zum Anfassen erstellen kann. Man kann sowohl 2 dimensionale, als auch 3-D Objekte aus den kleinen Elementen bauen, wobei mir die 2-D Bilder von, zum Beispiel, Mario, Link (Zelda) oder Megaman am besten gefallen.

Gefunden habe ich das Pixel Set bei ThinkGeek, wo denn auch sonst? Dort findet man auch jede Menge Fotos von Kunden, die die tollsten Pixelbilder zusammengestellt haben. Auf der offiziellen Seite von PixelBlocks kann man ebenso zahlreiche Pixelkunstwerke bewundern.

Der Spass kostet knapp 40 Dollar für 1.200 Pixel, ein Schnäppchen wie ich finde, zumal bei dem aktuellen Dollarkurs. Ich habe das Set bereits auf meiner Wunschliste für Weihnachten :)

iPod in Kunstharz

Ein Künstler aus New York hat einen iPod der 4. Generation kurzerhand in einen Kunstharz-Block verwandelt. Dabei hat er den iPod auseinander genommen und ihn als eine Art 3-dimensionale Explosionszeichung in Kunstharz eingegossen. Und das Teil funktioniert immer noch, wie man sehen kann. Der Würfel wäre sicher sehr dekorativ auf meinem Bürotisch.

iPod Cube iPod Cube iPod Cube

Weitere Fotos des Kunstwerks findet man auf der Webseite mit dem äusserst kompakten Domainnamen anerroroccurredwhileprocessingthisdirective.com :)

Via iFUN.de

Here Wii Go!

Nintendo WiiWir haben es getan. Seit dem Wochenende steht nun ein unscheinbarer kleiner weisser Kasten neben unserem Fernseher im Wohnzimmer : eine Nintendo Wii Konsole. Am Freitag habe ich mal eben 370 Euro für das Wii Sports Bundle, eine weitere Wii Remote inklusive Wii Play, einen weiteren Nunchuck Controller, sowie für das Spiel Rayman Raving Rabbits hingeblättert. Nicht gerade wenig Geld, will man aber zu zweit spielen braucht man eine zweite Wii Remote sowie Nunchuck Controller, was dann zusätzlich zur Konsole noch mal 60 Euro macht.

Denken wir nun aber lieber nicht mehr ans Geld, das ist jetzt eh weg :) Widmen wir uns vielmehr der Konsole. Sicherlich gibt es schon viele Reviews zur Wii, deshalb gehe ich auch gar nicht erst auf irgendwelche technische Details ein. Vielmehr möchte ich meine ersten praktischen Eindrücke schildern.

Nachdem ich sämtliche Kabel angeschlossen hatte, und das System zum ersten mal startete, stand ich auch schon vor dem ersten Problem. Ich konnte über das Steuerkreuz der Wii Remote einfach keinen Menüpunkt auswählen. Es dauerte einige Minuten bis ich endlich feststellte, dass man mit der Fernbedienung auf den Fernseher zielen muss um mit einer Art Mauszeiger im Menü navigieren zu können. Hier zeigte sich schon wie innovativ die Bedienung der neuen Nintendo Konsole ist. Die Menüführung an sich, ist recht einfach und übersichtlich aufgebaut. Als Technikbegeisterter der nur selten eine Gebrauchsanleitung braucht, hatte ich bei der Wii absolut keine Probleme mich zurecht zu finden.

Wii Play, das im Bundle mit der zweiten Fernbedienung mitgeliefert wurde, ist ein nettes Spiel mit diversen Mini-Games, anhand derer man die Funktion der Wii Remote recht einfach und schnell kennenlernt. Wii Sports, das der Konsole beilag, erfordert da schon etwas mehr Körpereinsatz bei Sportarten wie Boxen, Baseball oder Tennis. Absolut genial witzig ist Rayman Raving Rabbits, welches auch wieder aus etlichen Mini-Games besteht, wie etwa Kuh-Weitwurf, Tanzwettkämpfe, oder Hasen-Shooter.

Ich komme mit der Bedienung sehr gut zurecht. Anders sieht es da bei meiner Fraus aus :) Sie fuchtelt zum Teil eher wild als koordiniert mit der Fernbedienung umher. Auch Spiele die den gleichzeitigen Einsatz von Remote und Nunchuck erfordern (wie z.B. der Tanzwettkampf bei Rayman), bereiten ihr Schwierigkeiten. Da heisst es dann Klappe halten, sonst wird die Fernbedienung schon mal zum Mitspieler-Verhauen missbraucht :)

Klasse finde ich auch die Einbindung der Konsole ins WLAN zuhause. So kann man über die Wii z.B. im Internet surfen, oder Klassiker der NES, Super NES oder N64 Konsolen herunterladen. Leider ist dies auch wieder mit Kosten verbunden. Man benötigt zum Beipiel für ein NES Spiel 500 Wii Points, wobei 1.000 Wii Points 10 Euro kosten. Firmware Updates werden auch automatisch über die kabellose Verbindung aus dem Internet gezogen.

Fazit: Meine erste Nintendo Konsole nach NES und Gameboy, ist definitiv sein Geld wert, auch wenn die zusätzlichen Controller etwas überteuert sind.

PS: Das nächste Spiel ist auch schon bestellt : The Legend of Zelda : Twilight Princess :)