Archiv für Affiliate Marketing

Das eBay Partner Network – Ein Reinfall?

Bis Ende Oktober dieses Jahres wurde das eBay Partnerprogramm über Affili.net angeboten und abgewickelt. Nun hat eBay sein eigenes Partner Network gestartet.

Das alte Partnerprogramm war recht lukrativ bei Klickpreisen bis zu 18 Cent. So konnte ich über die Affili.net Plattform monatlich im Schnitt rund 160 Euro einnehmen. Dies hat sich mit dem neuen Partner Network nun aber schlagartig verändert.

Es fing schon damit an, dass meine Bewerbung bei der eBay eigenen Plattform abgelehnt wurde. Eine konkrete Begründung wurde aber nicht genannt, lediglich eine Liste möglicher Gründe stand in der automatisierten Email. Nach mehrmaligen Nachhaken beim eBay Support wurde mein Konto nach fast 2 Monaten, kurz vor dem Ende des Affili.net Partnerprogramms, dann doch noch freigeschaltet.

Nach den ersten Tagen mit den neuen Bannercodes dann der nächste Schock! Durch das neue Quality Click Pricing lag der EPC (Earnings per Click) erst bei mageren 5 Cent, dann bei 1 Cent, und schließlich sogar bei 0 Cent pro Klick. Seit Monatsbeginn liegen die Einnahmen nun bei gerade mal 7,57 Euro, obwohl die Statistik 457 Klicks, 81 Gebote/Sofort-Käufe und 22 Höchstgebote aufzeigt. Dieses neue Quality Click Pricing ist doch echt lächerlich. Wie kann es sein, dass mein Traffic zu eBay auf einmal so schlecht sein soll? Auf meine Frage an den Support habe ich folgende Bla Bla Antwort erhalten:

Da Ihr EPC-Betrag auf dem Verhalten der Benutzer beruht, die Sie eBay zugeführt haben, wird es stets normale statistische Abweichungen im Wert geben, den diese Benutzer für unsere Websites haben. Diese Abweichungen fallen schwerer ins Gewicht, wenn Sie eBay nur ein geringes Klickvolumen zuführen.

Sollte sich Ihr EPC-Betrag jedoch dauerhaft und nachhaltig verändert haben, liegt dies höchstwahrscheinlich an einer Veränderung der kurz- und langfristigen Qualität Ihres Traffics oder, anders ausgedrückt, an einer Veränderung des eBay zugeführten inkrementellen Erlöses pro Klick.

Dass ich nicht der einzige bin dem es nach dem Wechsel von Affili.net zum eBay Partner Network so ergeht, kann man in diversen Blogs und Foren nachlesen. Auch in den eBay Discussion Boards beschwert man sich.

Lange werde ich diesem Treiben sicherlich nicht mehr zusehen. Falls eBay nicht ganz schnell bei dem Quality Click Pricing #@/!?#~ nachbessert, werden die eBay Banner durch andere Affiliate Programme ersetzt.

InLinks.de derzeit nicht zu empfehlen

Ich hatte kürzlich erst vom Start von InLinks.de berichtet. Die Plattform ermöglicht es Advertisern Textlinks zu kaufen, welche direkt im Content eines Blog Beitrags eingebunden werden.

Gestern habe ich nun eine erste Buchungsanfrage erhalten. Zu meinem Erstaunen konnte ich auch nach mehrmaligem Suchen nirgendwo finden zu welchem monatlichen Preis der Link in den Beitrag eingebunden werden soll. Ich habe dann gleich eine Email an den Support geschickt um nachzuhaken wo ich den Preis einsehen kann. Leider habe ich bisher keine Antwort erhalten, so dass der Link nun nach 24 Stunden automatisch freigeschaltet wurde. Resultat : der Link wurde für 3,20 Euro verkauft, wovon mir dann läppische 1,49 Euro (so wird es mir jedenfalls angezeigt) bleiben. Öhm, wie war das mit 50% von 3,20 Euro?!? Mal davon abgesehen, dass der Verkaufspreis lächerlich gering und die Provision von InLinks irrsinnig hoch ist, finde ich das schon recht dreist, dass man vor dem Freischalten eines Links nicht mal erfährt zu welchem Preis man seine Linkplätze nun verschleudert.

Die Schreibfehler und zum Teil nicht übersetzten Text-Passagen, sowie die Unübersichtlichkeit und der Informationsmangel der Seite, trüben meinen negativen Eindruck von dieser Plattform zusätzlich.

Ich werde jetzt mal versuchen die Link Buchung sowie meinen Account bei InLinks zu kündigen. Andere Anbieter haben da schon wesentlich bessere Alternativen am Start.

InLinks startet in Deutschland

InLinks.de ermöglicht es Advertisern Textlinks zu kaufen, welche direkt im Content eines Blog Beitrags eingebunden werden. Die Plattform wurde von den Machern von TLA bereits letztes Jahr im November in den USA gestartet, und startet nun auch auf dem deutschen Markt.

InLinks

Was bedeutet das für :

Blogger
Für Blogger ergibt sich eine komfortable Einnahmemöglichkeit, welche auch für kleinere Blogs mit wenig Traffic interessant sein dürfte. Ein Link kostet den Advertiser wenigstens 8 Euro pro Monat, wovon allerdings 50% direkt an InLinks.de gehen.
Die Links werden über ein Plugin voll automatisch in den Beitrag mit dem gebuchten Keyword eingefügt. Der Blogger kann zudem wählen ob Links vorher von ihm freigeschaltet werden müssen, oder ob das Redaktionsteam von Inlinks.de die Überprüfung übernehmen soll.

SEO
Links werden direkt in einen Blog Beitrag eingefügt, wodurch Paid-Links für Google wesentlich schwieriger zu erkennen sind. Zudem stehen die verlinkten Keywords meist in einem Kontext relevanten Blog Beitrag.

Blogleser
Da solche bezahlte Links in Beiträgen schon für Google recht schwer zu identifizieren sind, trifft dies natürlich auch für Blogleser zu. Nun gut, geht man davon aus, dass jetzt nicht gleich in jedem zweiten Beitrag ein Keyword gebucht wird, dann ist dies sicherlich akzeptabel. Für mich zumindest.

Ich habe mich jedenfalls bei InLinks.de angemeldet und werde das Angebot testen. Auch um zu vergleichen wie die Plattform im Vergleich zu den etablierten deutschen Plattformen, wie LinkLift oder Teliad, abschneidet. Die Provision von 50% finde ich allerdings schon recht heftig.

Update : Eben habe ich folgende Email von Inklinks.de erhalten :

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Webseite http://www.seven.lu, nicht unseren internen Anforderungen entspricht.
Wir empfehlen Ihnen, dass Sie Ihre Webseite weiterhin bewerben und mehrTraffic für die Seite generieren.
Sobald Sie denken, dass Sie genug Traffic haben (dies ist normalerweise nach einigen Monaten gegeben ), kommen Sie einfach wieder bei InLinks vorbei und wir freuen uns die Entscheidung mit Ihnen zu überdenken.

Welche internen Anforderungen? Zwei weitere Blogs, zum Teil mit deutlich weniger Traffic, wurden akzeptiert. Ich tippe mal auf den .lu Domainnamen, aber wirklich schlau werde ich aus dieser Ablehnung nun nicht. In der doch sehr spärlichen FAQ konnte ich jedenfalls keine konkreten Anforderungen zur Teilnahme finden.

Textlink Anzeigenplätze alle ausgebucht

Derzeit sind alle meine Textlink Anzeigenplätze bei LinkLift ausgebucht. Das sind immerhin 14 Links welche sich auf mehrere Projekte verteilen. Trotz der Gefahr von PR Abwertungen durch Google scheinen sowohl SEO’s immer noch auf Paid Links für den Link Aufbau zurückzugreifen, als auch Betreiber von Webseiten für die Monetarisierung ihrer Projekte.

Ich konnte bisher keine negativen Folgen des Link Verkaufs feststellen. LinkLift wies mich darauf hin, dass das Platzieren eines ihrer Affiliate-Banner in der Kolonne rechts, unter Umständen Werbetreibende davon abhalten könnte, Links auf meinem Blog zu kaufen, da es z.B. für Google einfacher wäre festzustellen, dass ich Paid Links anbiete. Wie ihr seht, sind aber auch hier die Plätze ausgebucht.

Bei Teliad hingegen, sind zur Zeit noch einige Link Plätze frei. Dies liegt aber wohl daran, dass man hier den Preis der Links selbst bestimmen kann, und ich meine Preise etwas höher angelegt habe als die von LinkLift errechneten Werte.

Der Verkauf von Textlinks ist, meiner Meinung nach, eine der interessantesten Mittel ein wenig Geld mit seinem Blog zu verdienen, da man auch schon mit geringen Besucherzahlen ein paar Euro einnehmen kann.

Amazon.de PartnerNet Relaunch

Amazon hat sein Partnerprogramm PartnerNet aufgefrischt. Neben einem zeitgemäßerem und übersichlicherem Design der Partnerseite, bietet Amazon nun auch ein interessantes neues Feature an : die Site Stripe.

Loggt man sich auf der Partnerseite ein und navigiert dann zum Amazon.de Shop, so sieht man am oberen Bildschirmrand eine neue Toolbar, die Site Stripe. Diese bietet nützliche Funktionen, so z.B. um einen direkten Partnerlink zu der Seite zu erstellen auf der man sich gerade befindet, oder um ein Produkt direkt zu einem aStore hinzuzufügen. So wird das erstellen und verwalten von Partnerlinks, und somit das Geldverdienen mit Amazon, nochmals deutlich vereinfacht.

Bis auf die konfusen Werbekostenerstattungsraten finde ich das Amazon Partnerprogramm eigentlich recht performant was den Funktionsumfang betrifft. Für Fortgeschrittene bietet Amazon sogar Entwicklertools, die ich zum Teil auch schon eingesetzt habe (z.B. : Informationen und Bilder von vorgestellten Büchern werden direkt vom Amazon Web Service via XML abgefragt und angezeigt).
Bei den monatlichen Einnahmen sieht es dagegen etwas mau aus. Aber ich mache mir, zugegeben, auch nicht sehr viel Mühe mit dem Partnerprogramm.