Aus für eBay Blogs – 321Blogger.de zu verkaufen

Wie ich eben bei Basic Thinking lese, schaltet eBay zum 31. Oktober die hauseigene Blog Plattform komplett ab. Nachdem Skype bereits verkauft wurde, möchte man sich nun wohl nur noch auf das Kerngeschäft des Unternehmens konzentrieren.

eBay-Blogs werden abgeschaltet

Zum 31. Oktober 2009 werden die eBay-Blogs abgeschaltet.

Wir wissen, dass unseren Mitgliedern in den eBay-Blogs wertvolle und hilfreiche Informationen zur Verfügung gestellt wurden. Wir haben uns trotzdem entschlossen uns in Zukunft noch mehr auf das zu konzentrieren, was für unsere Mitglieder die allergrößte Wichtigkeit besitzt: nämlich eBay zur besten Website für Käufe und Verkäufe zu machen.

Wir sind äußerst dankbar für all die hervorragenden Artikel, die von unseren Mitgliedern in den eBay-Blogs veröffentlicht wurden und möchten uns im Namen der eBay-Community bei Ihnen für ihre Beiträge bedanken. Wenn Sie selbst einen Beitrag im eBay-Blog veröffentlicht haben, empfehlen wir Ihnen sich diesen Beitrag auszudrucken oder zu speichern, bevor die Blogs auf unserer Website abgeschaltet werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie ab dem 31. Oktober 2009 diese Seiten nicht länger aufrufen können.

Bleiben Sie weiter im Gespräch! Besuchen Sie die eBay-Community und nehmen Sie an der Konversation zwischen Mitgliedern teil.

Quelle : eBay

Wie es aussieht besteht für die Blogger keine Möglichkeit die erstellten Beiträge zu exportieren um sie gegebenenfalls in ein anderes System wieder zu importieren. Ich weiß ja nicht wie intensiv die Plattform genutzt wurde, aber es wird wohl sicherlich auch einige Blogger geben die mehr als nur ein paar Beiträge geschrieben haben, und sich nun zurecht über die Schließung ärgern.

Falls ein eBay-Blogger weiterhin ein Blog betreiben möchten und noch einen passenden Domainnamen sucht, das 321blogger.de Projekt steht noch immer auf Sedo zum Verkauf ;)

Mein erster Trigami Auftrag

Ich bin mit dem Freiluft Blog zwar schon eine ganze Weile bei Trigami angemeldet, habe aber bisher jeden Auftrag abgelehnt, da diese zumeist rein gar nichts mit dem Thema des Blogs zu tun hatten oder einfach uninteressant waren.

Vor kurzem hatte aber nun ein Hersteller für LED Taschenlampen eine groß angelegte Kampagne gestartet, wobei man als Honor zwar kein Geld bekommen konnte, allerdings insgesamt 3 hochwertige LED Taschenlampe im Wert von über 150 Euro. Es handelte sich bei den verschiedenen Aufträgen um Produkttests einer neuen Lampen Serie, wobei man sogar einen Vergleichstest gewagt hat (das Konkurrenz Produkt wurde mitgeliefert!). Das passte natürlich hervorragend in den Themenbereich des Freiluft Blogs. Meine Bewerbung für den Vergleichstest wurde dann auch relativ schnell angenommen.

Die Auftragsbeschreibung war recht ausführlich und es wurde sogar eine 3-seitige Test-Anleitung bereit gestellt, an die man sich zum Großteil halten sollte. Die Anleitung war dabei so ausgelegt, dass man quasi schon auf die Nachteile des Konkurrenzprodukts hingewiesen wurde. Diesen Umstand empfand ich dann doch schon etwas nervig, da ich das Gefühl hatte mir würden die „richtigen“ Worte bereits in den Mund gelegt werden. Das hat mich aber nicht davon abgehalten bei beiden Produkten sowohl Nachteile als auch Vorteile hervor zu heben.
Es hat sich heraus gestellt, dass die Arbeit doch wesentlich umfangreicher und zeitaufwändiger war, als ich zunächst angenommen hatte. Am Ende war der Bericht 3x so lang wie die vorgegebene Mindestlänge von 300 Wörtern, was aber anders auch fast nicht möglich gewesen wäre wenn man die Testvorgaben befolgt.

Beim Überprüfen des Beitrags von Trigami stellte sich heraus, dass sämtliche Links noch mit „nofollow“ gekennzeichnet werden mussten, was ich schlicht in der FAQ überlesen hatte. Außerdem hatte ich einen Link auf einen internen Beitrag über das Konkurrenzprodukt gesetzt, was aber auch nicht erwünscht war. Nun gut, mir sollte es Recht sein. Nach Beheben dieser Fehler, wurde mein erster Trigami Auftrag schließlich bestätigt.

Abschließend gibt Trigami, bzw. der Auftraggeber, noch eine Bewertung für die Qualität des Beitrags ab. Bei mir fiel diese mit nur 2 von 5 Sternen zuerst recht mager aus. Auf meine Nachfrage nach der Ursache stellte sich heraus, dass Trigami da wohl ein Fehler unterlaufen sei. So wurde mein Auftrag nun mit 4 Sternen bewertet.

Fazit : Endlich mal ein Auftrag der dem Thema des Blogs voll und ganz entsprach. Der Aufwand für den Bericht war zwar, bedingt durch die recht ausführlichen Vorgaben, schon etwas größer, aber die „Bezahlung“ war mit den hochwertigen Produkten doch ganz in Ordnung.

Monkey Island auf dem iPhone

Als langjähriger Fan der Monkey Island Serie musste ich mir natürlich gleich die iPhone Version aus dem App Store kaufen. Man könnte die Monkey Island Titel auch auf einem gejailbreakten iPhone via ScummVM spielen, aber mein iPhone 3G ist halt noch original. Außerdem kommt The Secret of Monkey Island in einer Special Edition auf dem iPhone.

Monkey Island IMG_0094

Bei dieser speziellen Edition wurde das komplette Spiel grafisch aufgewertet, verfügt über eine englische Sprachausgabe, und wird mit „live“ Musik untermalt. Die, die es ganz und gar retro mögen, können jederzeit mit einem Fingerwisch zwischen der SE Grafik und der klassischen Pixelgrafik aus dem Jahr 1990 wechseln. Mir gefällt die überarbeitete Grafik allerdings sehr gut. Hier könnt ihr den direkten Vergleich sehen :

Monkey Island - SE Monkey Island - Classic

Die Steuerung ist hingegen nicht so wirklich gelungen. Man schiebt mit dem Finger den Mauszeiger hin und her und tippt dann auf dem Bildschirm um eine Aktion auszuführen. In den Ecken und am Bildschirmrand wird das dann schon mal ganz schön fummelig :(

Monkey Island - Menü Monkey Island - Inventar

Die tolle Atmosphäre mit der grandiosen Titelmusik macht das Spiel aber immer noch zum absoluten Hit. Monkey Island SE ist die 5,99 Euro auf jeden Fall wert, und nicht nur was für Nostalgiker ;)

Internet und soziale Netzwerke als Flohmarkt nutzen

Eigentlich nutze ich sehr gerne eBay wenn ich ältere Elektronikgeräte (Laptop, Mobiltelefon, PC Zubehör, u.s.w.) oder kleinere Artikel verkaufen möchte. Man kann sich vor dem Einstellen bereits eine sehr konkrete Vorstellung machen was bei eBay rum kommt wenn man den Startpreis bei 1 Euro ansetzt, und man kann sicher sein, dass man die Altlasten auch letztendlich verkauft.

Schwieriger wird der Verkauf dann schon mit großen, sperrigen oder schweren Gegenständen (Fernseher, PC, Bücher, Möbel, …), da hier der Versand von Luxemburg ins umliegende Ausland richtig teuer werden kann. In diesem Fall greift man besser auf die klassischen Inserate in den entsprechenden Print Medien zurück, oder fährt gleich zum nächstgelegenen Recyling-Center. Aber dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten geht das auch einfacher und lukrativer.

Verkauf

Letztens hatte ich einen Satz neuwertiger Sommerreifen in der sportlichen Größe von 18 Zoll zu verkaufen. Bei einem Gewicht von knapp 10 Kg pro Reifen wird der Versand da schon richtig teuer. Also habe ich mein Verkaufsinserat auf allen möglichen Plattformen eingestellt die mir in den Sinn kamen :

  • Zeitung für Kleinanzeigen – Über ein Online Formular kann man hier meist kostenlos (z.B. LuxBazar) sein Angebot einem regionalen Publikum zugänglich machen.
  • Online Kleinanzeigen – Es gibt auch etliche kostenlose Plattformen für Anzeigen, welche ausschließlich online veröffentlicht werden. Hier sind besonders die Themen spezifischen Plattformen von Vorteil (in meinem Fall z.B. LuxAuto.lu).
  • Themen relevante Online Foren und Communities – Zu fast jedem Thema findet man im Internet eine spezifische Community oder ein Forum, welches meist auch gleich ein Suche/Biete Unterforum bietet.
  • Blogs – Als Blogger hat man meist schon einige regelmäßige Leser und somit potenzielle Interessenten, wenn man auf dem eigenen Blog etwas Werbung für seine Flohmarkt Artikel macht.
  • Facebook, Twitter & Co – Auch die Microblogging Plattformen bieten ein hervorragendes Publikum für Werbung. Zudem bietet Facebook sogar einen eigenen Marktplatz für Angebote.

Bei mir dauerte es gerade mal einen Tag bis ich einen Käufer für die Reifen gefunden hatte. Ein Freund wurde über meinen Facebook Status auf das Angebot aufmerksam und griff gleich zu. Ich hatte nicht mal die Zeit alle oben genannte Möglichkeiten der Vermarktung in Anspruch zu nehmen, und musste sogar zwei weitere Interessenten abwimmeln :)

Wie man sieht, muss es nicht immer eBay sein, wenn man seinen Plunder los werden möchte. Die gezeigten Möglichkeiten haben zudem den Vorteil, dass man weder Gebühren für das Einstellen eines Angebotes zahlen muss, noch Verkaufsgebühren entrichten muss.

Wer weitere Möglichkeiten oder Plattformen kennt, immer her damit! :)

(Foto: kallejipp / photocase.com)

Roaming Gebühren in der EU jetzt noch günstiger

Ab heute, dem 1. Juli 2009, ist Telefonieren und SMS Verschicken im europäischen Ausland nun noch günstiger. Der Maximalpreis für Gespräche wurde von 46 auf 43 Cent pro Minute für abgehende und von 22 auf 19 Cent für angenommene Anrufe gesenkt. SMS dürfen nur noch höchstens 11 Cent kosten. Das ist günstiger als in manchen EU-Ländern auf nationaler Ebene! Laut Wort.lu sollen die Gebühren in den kommenden Jahren sogar noch weiter gesenkt werden.

Ärgerlich ist allerdings immer noch, dass es keine solche Regelung für das Datenroaming gibt. Es wurde zwar eine Obergrenze für den Großhandelspreis (1 Euro pro MB), also die Gebühren der Netzbetreiber untereinander, festgelegt, aber kein Maximalpreis für den Endverbraucher. Hier besteht meiner Meinung nach dringender Nachholbedarf, da das mobile Internet immer wichtiger und beliebter wird. Spätestens seit Einführung des iPhone 3G kann jeder DAU an jedem Ort und zu jeder Zeit im Internet surfen. Bei Roamingpreisen von bis zu 15 Euro pro MB kann simples Twittern oder E-mail-Abfragen im Urlaub aber schon mal ganz schön teuer werden.