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PC Fernsteuerung mit TeamViewer

Als IT-Mensch hat man oft die zweifelhafte Ehre, der PC-Doktor für die ganze Familie und Freunde zu sein. Lästig wird das vor allem wenn man kreuz und quer durchs Land rennen muss, um dann fest zu stellen, dass das vermeintliche Problem entweder gar keins ist, oder binnen 5 Minuten zu lösen ist.

Abhilfe schafft hier eine sogenannte Remote Desktop Software (Fernzugriff mit grafischer Benutzeroberfläche). Eine besonders einfache Lösung bietet hier die Firma TeamViewer mit ihrer gleichnamigen Software.

TeamViewer

Der Kunde (im kommerziellen Bereich) bzw. das Familienmitglied (im privaten Bereich) lädt dazu einfach ein kleines Programm von Teamviewer.com herunter, welches ohne Installation nur gestartet werden muss. Vom TeamViewer Server erhält er dann eine einzigartige ID, sowie ein Kennwort (bei jeder Verbindung ein neue Kombination). Beide teilt er mir z.B. über Telefon mit.

Über die Vollversion der TeamViewer Software, welche ich auf meinem PC installiert habe, kann ich nun dank dieser Login Informationen direkt auf den Computer des Kunden zugreifen, und die Kontrolle übernehmen.

Der Fernzugriff funktioniert auch problemlos und transparent mit Firewalls und Proxy Servern. Ich konnte so selbst auf meinen PC im Büro von außen zugreifen. Dabei arbeitet TeamViewer mit vollständiger Verschlüsselung auf Basis eines RSA Public-/Private Key Exchange und AES (256 Bit) Session Encoding, welche auch bei https/SSL eingesetzt wird.

Für den privaten Gebrauch ist TeamViewer kostenlos! Somit ist die Software nun erste Wahl wenn der PC Doktor mal wieder zum Einsatz gerufen wird. Allerdings nützt die beste Remote Desktop Software nichts, wenn die Internet Verbindung des Patienten gestorben ist :)

Server am Limit?

Mein gut 2 Jahre alter Server von Hetzner scheint seit einiger Zeit schon auf der Felge zu drehen. Mittlerweile liegt die Server Last konstant zwischen 1 und 5, zu Stoßzeiten sogar deutlich drüber. Die Benutzer des Arachnophilia Forums bekommen den Leistungseinbruch an betriebsamen Tagen auch schon deutlich zu spüren, und beschweren sich.

Ich habe einige Performance Einstellungen vorgenommen, die allerdings keine sonderliche Verbesserungen brachten. Sowohl am MySQL Server habe ich einige Feintuning Maßnahmen vorgenommen, als auch eAccelerator für PHP installiert. Ebenso habe ich direkt an der vBulletin Software einige Einstellungen vorgenommen, welche die Leistung verbessern sollen. Aber auch das brachte keine Besserung. Vielleicht ist der Server aber auch wirklich am Limit angekommen. Hierzu einige Daten:

Server

  • Root Server DS 3000 von Hetzner
  • AMD Athlon 64 3700+
  • 2 GB RAM
  • 2x 160 GB SATA HDD im Hardware RAID 1 Verbund
  • Debian Etch
  • Plesk 8.6 Control Panel

Traffic

  • 22 aktive Domains
  • Geschätzte 120.000 Unique Visits bei weit über 1 Million Seitenaufrufe monatlich
  • Knapp 200 GB Traffic im Monat
  • Ca. 90 Datenbankanfragen pro Sekunde

Ist da schon das Limit erreicht bei diesem Server? Sicherlich nimmt das Plesk Control Panel einiges an Ressourcen in Anspruch, allerdings würde ich auch nicht mehr auf dessen Annehmlichkeiten verzichten möchten. Vielleicht ist es wirklich Zeit auf einen neuen, leistungsfähigeren Server umzuziehen. Oder übersehe ich einen Ressourcen-Fresser?

Hintergrundprogramme auf dem iPhone

Programme von Drittanbietern die im Hintergrund laufen, können ja bekanntlich derzeit nicht auf dem iPhone laufen. Dies ist wirklich eine gravierende Einschränkung wie ich finde, welche, wie es scheint, aus Gründen der Performance und Akkulaufzeit wohl nötig ist.

Apple iPhone 3G

Jetzt lese ich bei MacRumors.com (via Basic Thinking) von Gerüchten, dass eine neue Firmware diese Einschränkung (zum Teil) aufheben soll. Das wäre ein grosser Schritt nach vorne, doch ich bezweifele, dass dies so einfach und schnell in die Tat umgesetzt wird. Ich fürchte wir müssen da erst auf eine neue Generation des iPhones warten, welche Hardwareseitig noch etwas an Leistung zulegen muss.

iPhone 3G Trafficverbrauch im Januar

Hier wieder mal für die Statistik des Trafficverbrauchs meines iPhones für Januar:

  • Gesendet : 27,5 MB
  • Empfangen : 240 MB

Erfahrungsgemäss liegt der tatsächliche Verbrauch unter den vom iPhone ermittelten Werten. Für den Vergleich muss ich aber noch die Rechnung meines Mobilfunkbetreibers abwarten.

Nach 4 Monaten sieht die Bilanz folgendermaßen aus (tatsächlicher Traffic laut Rechnung) :

  • Oktober 2008 : 135 MB
  • November 2008 : 113 MB
  • Dezember 2008 : 228 MB
  • Januar 2009 : 265 MB (tatsächlicher Wert folgt noch) 244 MB

Unser Proxy ist asozial

Dass unser Proxy den Zugriff auf die Seite von Letzebuerg Privat verweigert, finde ich ja noch Ok. Seit dem erneuten Update der Blacklist sind nun aber noch etliche andere Seiten gesperrt worden, vorwiegend Seiten aus der sogenannten „Social Networking“ Kategorie. Darunter fällt natürlich erstmal Facebook, aber auch viele Blog Seiten die z.B. bei WordPress.com oder Blogger.com gehostet sind.

Als ich heute dann wieder mal bei Selbstaendig-im-Netz.de vorbei schauen wollte, da ich in meinem Feedreader einen interessanten Artikel entdeckt hatte, hieß es erneut :

Access Denied (content_filter_denied)

Your request was denied because of its content categorization: „Social Networking and Personal Sites; Society and Lifestyles“

For assistance, contact your network support team.

Langsam wird es doch lächerlich. Auch wenn ich im öffentlichen Dienst arbeite, haben ich doch ein Recht auf freien Zugang zu Informationen. Mal sehen was das nächste Update des Proxy an weiteren Überraschungen bringen wird. Vielleicht werden ja dann auch gleich noch meine eigenen Blogs gesperrt.

Zum Glück habe ich ja noch mein Netbook mit integriertem 3G Modem, welches mich nicht in meinem Informationsdrang beschneidet. Wobei ich ja eigentlich noch glücklich sein sollte, bei einem Freund, der bei einer anderen Behörde arbeitet, setzen die Netzwerkadministratoren doch glatt statt einer Blacklist, eine Whitelist ein.