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Netbooktasche?

Irgendwie scheint die Netbook Welle noch nicht die bekannten Notebooktaschenhersteller erreicht zu haben. Auf meiner Suche nach einer passenden Tasche für das kleine Acer Aspire One, musste ich leider feststellen, dass die kleinste derzeit erhältliche Grösse, für Subnotebooks von ca. 12 bis 13 Zoll ausgelegt ist. Eigentlich suche ich ja nur eine einfache Sleevetasche, da die mitgelieferte Schutzhülle das Netbook nicht wirklich schützt (es ist halt nur eine dünne Hülle).

In den üblichen Läden hier um die Ecke konnte ich nichts finden. Auch die bekannten Online-Shops haben wenig bis gar nichts im Angebot, oder die Versandkosten (nach Luxemburg) stehen nicht im Verhältnis zum Preis des Sleeves. Selbst eBay hat nicht wirklich viel zu bieten, bis auf eine Neopren Tasche die speziell für den EEE PC konzipiert wurde. Diese scheint mir interessant da man wohl auch noch das Netzteil unterbringen kann. Vielleicht passt die auch für das Acer Netbook.

Ich werde wohl noch etwas weiter googlen müssen, um die perfekte Tasche für das Aspire One zu finden.

Update 1 : Wie schon im Kommentar geschrieben, gibt es ein Neopren-Sleeve von Acer selbst. Ansonsten habe ich bei Raedan.de noch sehr schicke Taschen entdeckt. Diese werden individuell auf die Grösse des Laptops bzw. Netbooks gefertigt. Die Raedon Sleeves sind zwar nicht aus Neopren, sollen aber, laut Review, von hervorragender Qualität sein, und den Inhalt schützen.

Update 2 : Und auch bei Burning Love, wo ich bereits eine schicke iPod Tasche her habe, kann man Book Pouches gegen 3 Euro Aufpreis sonder anfertigen lassen.

Bookmarks synchronisieren mit Foxmarks

Da ich mit dem kürzlich erworbenen Netbook von Acer nun 2 Rechner besitze, die ich beide regelmässig nutze, stellt sich natürlich die Frage wie ich diese synchronisiere. Neben Emails (mit IMAP und Outlook schlage ich mich derzeit noch rum) und Dateien (damit habe ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt), sollen auch die Lesezeichen in Firefox synchronisiert werden. Dies kann nur über einen Server bewerkstelligt werden, welcher die aktuelle Bookmark-Liste zwischenspeichert.

Nach etwas googlen bin ich auf das Firefox Plugin Foxmarks gestoßen. Nach der Installation erstellt man ein Konto auf dem Foxmarks Server, und kann gleich seine Lesezeichen hochladen. Es gibt auch die Möglichkeit die Bookmarks auf dem eigenen Server (via FTP oder HTTP) zu speichern, doch dies klappte bei mir nicht auf Anhieb. Die Sync Aktion blieb immer beim „merge“ der Dateien hängen. Außerdem soll die FTP Variante recht lahm sein, da immer die komplette Bookmark-Datei aktualisiert wird, anstatt nur die Änderungen.
Ein weiterer Vorteil des Foxmarks-Servers ist die Tatsache, dass man seine Lesezeichen jederzeit auch über die Seite von Foxmarks unter my.foxmarks.com erreichen (z.B. im Cybercafé) und verwalten kann.

Ein nützliches Feature ist außerdem die Verwaltung von Profilen. So kann man sich zum Beispiel Profile für den PC zu Hause, den PC im Büro, sowie das Smartphone erstellen. Über das Foxmarks Konto stellt man dann ein welche Bookmarks in welchem Profil angezeigt werden sollen.

Nach ersten Tests mit dem Netbook und dem PC im Büro, bin ich eigentlich sehr zufrieden mit den Funktionen von Foxmarks. Heute Abend  werde ich dann noch eine Synchronisation auf meinem Dell Notebook vornehmen, und testen ob das Plugin auch ohne Probleme mit 3 PCs klappt.

Acer Aspire One – Erste Eindrücke

Nach einem Tag mit dem brandneuen Acer Aspire One A150X, möchte ich nun kurz meine ersten Eindrücke schildern.

Grösse
Schon die Verpackung deutet an wie winzig dieses Netbook sein muss, und es ist in der Tat richtig klein. Es ist gerade mal halb so gross wie mein 15,4 Zoll Dell Notebook und dabei nur rund 1 Kg schwer. Ein wirklich sehr handliches Gerät.

Lieferumfang
Der Lieferumfang fällt recht spärlich aus : Netbook, 3-Zellen Akku, Netzteil (erstaunlich klein und leicht), Schutzhülle aus Kunstleder (?), sowie diverse Dokumentation (die immer noch eingeschweisst ist). Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Installation
Beim ersten Start wird Windows XP Home Edition (ULCPC) installiert. Dabei hatte ich die Wahl zwischen Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch als Sprachversion. Die Installation beansprucht ca. 20-30 Minuten. WLAN war anschliessend schnell eingerichtet, und so konnten die üblichen Freeware Programme schnell aufgespielt werden.
Da das Netbook nicht über ein optisches Laufwerk verfügt, musste improvisiert werden um andere Software zu installieren. Ich habe kurzerhand das DVD Laufwerk des Dell Laptops geshared, eine Ad hoc WLAN Verbindung zwischen beiden Geräten aufgebaut (um nicht unnötig über den Router zu fahren), und schon konnte ich die Installation über die CD vornehmen, welche erstaunlich schnell von Statten ging.

Hardware
Das Gerät selbst fühlt sich für den gegebenen Preis recht hochwertig an, auch wenn alles Plastik ist (mein Dell besteht zum Teil aus Aluminium). Es verfügt über alle nötigen Anschlussmöglichkeiten, wie USB (3x), VGA Ausgang, LAN, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss, sowie Card Reader. WLAN ist natürlich auch vorhanden, allerdings nur 802.11b/g. Einzig ein Bluetooth Modul fehlt.
Die Tastur ist sehr angenehmt zu bedienen, dank einer Tastengrösse die ca. 95% einer normalen Tastatur entspricht. Die Maustasten links und rechts vom Touchpad sind hingegen gewöhnungsbedürftig, aber das stört den Gesamteindruck nicht.

Das glänzende 8,9 Zoll Display mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln, kann mit satten Farben und einer guten Helligkeit punkten. Wie es im Freien aussieht habe ich noch nicht getestet, es soll aber laut anderen Reviews recht schlecht abzulesen sein. Der Betrachtungswinkel ist hingegen recht eingeschränkt, vor allem im vertikalen Bereich.

Performance
Hochfahren tut das Aspire One auch mit Windows XP und Festplatte (anstatt Flash-Speicher) recht flott. Auch Programme wie Firefox oder Office Software starten in akzeptabler Zeit. Ansonsten habe ich bisher nur die Video Performance anhand einer Lost Folge in VGA Auflösung getest. Lief absolut ruckelfrei.

Vorläufiges Fazit
Ich bin begeistert! Das Netbook von Acer ist fast ein vollwertiges Laptop, welches meinen Ansprüchen an ein Zweitnotebook vollständig genügt (zumal in Verbindung mit dem 3G Modem). Wie es sich auf längere Dauer bewährt, werde ich dann weiter hier im Blog berichten. Den ersten „echten“ mobilen Einsatz wird das Acer bei unserem Ägyten-Urlaub im September erfahren :)

Luxemburger A-Blogger im Interview

Das Tageblatt hat Joël Adami, a.k.a. Fireball, einen der bekanntesten luxemburger Blogger, interviewed. Lesenswert! Ebenso wie die Reaktion von Joël in seinem Blog :)

Für mich ist »der« Blog das geeignete Medium für überhaupt nichts. »Den« Blog gibt es nämlich nicht. DAS Blog. Von DAS Weblog. Von DAS Logbuch. Ich bin ja der Meinung, dass “der Blog« von Leuten kommt, die glauben, das sein nur eine »coole« Schreibweise von »Block«.

Dem kann ich übrigens vollstens zustimmen. Für mich hieß und heißt es weiterhin DAS Blog.

Update : Uiii, wenn ich mir die Kommentare auf Joël’s Beitrag so durchlese, dann artet das noch in einen weiteren Skandälchen in der luxemburger Blogosphäre aus. Tja, es ist immer noch Sommerloch :)

Option iCON 225 USB Modem für HSDPA / UMTS

Da ich bisher das interne Breitbandmodem meines Dell Laptops nutzte und nur über eine SIM Karte für den Zugang verfüge, musste ein externes Modem her um auch mit dem Aspire One mobil ins Internet zu kommen. Zuerst dachte ich an das Huawei E220, welches von allen Mobilfunkbetreibern hier in Luxemburg beworben wird. Doch auf der Seite von LuxGSM entdeckte ich dann das Option iCON 225, welches wesentlich kompakter als das Huawei daher kommt, und zudem noch günstiger ist (89 Euro ohne Vertrag).

Das iCON Modem hat einige Vorteile gegenüber dem Huawei, so hat das Gerät von Option die Größe eines USB Speichersticks (der etwas älteren Generation) und passt bequem in jede Hemdtasche. Man kann es sogar um den Hals tragen, wenn man möchte, dank der mitgelieferten Schlaufe.

Die Installation ist sehr einfach : SIM Karte oberhalb des USB Steckers einsetzen, an das Notebook anschließen (kann direkt am USB Port eingesteckt werden, ohne dafür das mitgelieferte Kabel nutzen zu müssen), und schon startet die Installation unter Windows automatisch (falls Autorun für USB aktiviert ist). Der Stick verfügt nämlich über einen kleinen internen Speicher, den man auch über den Dateimanager ansprechen kann, welcher die Treiber zur Installation bereit hält.

Das Modem unterstützt HSDPA, UMTS, EDGE, GPRS und GSM, kann Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 7.2 Mbps übertragen, und ist zudem zukunftssicher durch die upgradebare Firmware im Flashspeicher.

Die ersten Tests an meinem Dell Notebook, sowie dem neuen Aspire One Netbook verliefen ohne Probleme. Mal sehen wie sich das Teil auf lange Dauer bewährt.

Update : Bei Amazon.de bekommt man das mittlerweile Option iCON 225 USB Modem ab 69 Euro.