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17 Jan 2008
Das ist schon ein riesen Skandal den Nokia sich mit der Schliessung des Werks in Bochum leistet. Erst Subventionen einsteichen, und dann abhauen.
Rund 2.300 Beschäftigte, sowie bis zu 2.000 Stellen bei Zulieferern und Leiharbeitern sind betroffen. Und wie ich im RTL News Feed lese, fürchtet nun auch die luxemburger Druckerei Victor Buck um Arbeitsplätze. Buck druckt nämlich die Beschreibungen für Nokia in Bochum.
Eigentlich bin ich ja ein Fan von Nokia Mobiltelefonen, auch wenn ich seit einiger Zeit ein HTC habe, aber das Geschäftsgebaren von Nokia ist ja wirklich unglaublich.
Update: 37 Mitarbeiter muss Qatena (neuer Name der Victor Buck Druckerei) entlassen, wie mittlerweile bekannt wurde. Die Aufträge von Nokia machten ein Drittel des gesamten Umsatzes der Druckerei aus.
3 Kommentare für "Schliessung des Nokia-Werks in Bochum bedroht auch luxemburger Arbeitsplätze"
Das ist wirklich ne Sauerei. Wollte auch schon am Wochenende einen Beitrag schreiben unter dem Titel “Aufruf zum Boykott von Nokia-Telefonen”. Bin leider noch nicht dazu gekommen. Das Problem ist m.E. jedoch, dass a) eh schon fast alle Marken im “Ausland” gebaut werden und b) die Millionen-Subventionen die Nokia bekommen hat, nur ein “Tropfen auf dem heissen Stein” sind. Schließlich ist Nokia nicht der einzige Konzern, der in D mit Millionen gefördert wird. Ob Nokia nun EU-Fördergelder für den Bau seines neuen Werks bekommt?
Das wäre ja der Gipfel, wenn Nokia noch Subventionen von der EU bekommen würde.
Hi Sven, hast schon gehört? Das neue Nokia Werk in Rumänien heisst dann “Nokia-Village”!
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