Archiv für Juli 2007

Bindestrich gegen Unterstrich in URL

Laut Google-Mitarbeiter Matt Cutts, soll der Unterstrich zukünftig als Worttrenner in URLs erkannt werden :

One key development that Matt shared with the audience was that underscores in URLs are now (or at least very soon to be) treated as word separators by Google. That’s great news, because it historically hasn’t been that way. Back in 2005, Matt stated that Google did not view underscores in URLs as word separators.

Bisher diente immer der Bindestrich dazu Keywords in der URL der Seiten zu trennen. Der Google Bot konnte demnach nicht erkennen, dass zum Beispiel in der URL http://www.meineseite.de/bindestrich_unterstrich.html die Keywords „Bindestrich“ und „Unterstrich“ vorhanden sind.

Persönlich finde ich Unterstriche in Webadressen allerdings nicht besonders „sexy“.

Gefunden bei CNET News via Google Blogoscoped.

Erster Phishing Versuch in Luxemburg

Gestern ist mir beim Einloggen in mein Online-Banking-Konto eine Warnung bezüglich Phishing Mails, dessen Autor sich als meine Bank ausgibt, aufgefallen. Selbst habe ich allerdings noch keine solche Mail erhalten. Dies scheint tatsächlich erst der erste bekannte Phishing Versuch zu sein, der eine luxemburger Bank betrifft.

Das Tageblatt schreibt dazu :

Achtung: Kriminelle versuchen elektronische Übergriffe auf Bankkonten

Die Banque et Caisse d’épargne de l’Etat au Luxembourg (BCEE) warnt am Dienstag ihre Kunden vor einem möglichen Angriff auf ihre privaten Bankendaten. Dies ist das erste Mal, dass ein sogenannter „Phishing“ Vorfall in Luxemburg bekannt ist. Kriminelle verschicken Emails, die denen der Banken zum Täuschen ähnlich sind und versuchen somit, an die Kontodaten ihrer Opfer heranzukommen.

Bei dem so genannten „Phishing“ handelt es sich um eine neuartige Form der informatischen Piraterie, um Informationen(z.B.: Bankangelegenheiten) über Internetbenutzer zu ergattern. Die informatischen Kriminellen, auch „Piraten“ genannt, nutzen dabei menschliche und nicht informatische Fehler aus. Hierbei werden Tricks und illegale Machenschaften benutzt, um Sicherheitsvorkehrungen von Banken zum Beispiel zu überwinden. Der Pirat versucht nicht etwa die Bank informatisch anzugreifen, sondern überlistet statt dessen den Internetuser(in diesem Fall den E-Banking- Kunden). Seine Methode ist simpel und effizient. Nehmen wir das Beispiel des E-Banking (digital Bankgeschäfte führen).

Der Pirat betrügt den E-Banking- Kunden, in dem er ihm eine gefälschte E-Mail schickt, welche aussieht als ob sie von der Bank stamme. Diese täuscht die Identität der Bank vor und lädt den E-Banking- Kunden dazu ein, seine Informationen auf einer ebenfalls gefälschten Web-Site zu aktualisieren, welche per Link in der E- Mail aufgeführt wird. Ändert der Kunde nun seine Angaben und tippt seinen Benutzernamen und das Passwort ein, dann ist er bereits in die Falle getappt. Der Pirat hat sich ohne große Mühe Zugang zu den persönlichen Daten des Kunden verschafft und leert nun das Konto des E-Banking- Kunden aus.

Also neuartig ist diese Form der „informatischen Piraterie“ nicht. Schon seit einigen Jahren wird von allen Seiten gepredigt, dass man seine Passwort Daten nicht ohne weiteres weitergeben soll. Auch das Wort „Phishing“ sollte Internet-Neulingen mittlerweile ein Begriff sein. Leider scheint das aber noch nicht immer der Fall zu sein.

Jeans mit iPod-Integration

Tja, ich bin halt ein Gadget-Freak, und da ist es fatal wenn im Urlaub Saisonschlussverkauf ist. So erblickte ich (zum ersten Mal) die RedWire DLX Jeans von Levi’s in einem Store in Rotterdam. Regulärer Preis 119 Euro, ermässigter Preis 79 Euro. Wenn man bedenkt, dass das Kleidungsstück mit integriertem iPod Dock, Fernsteuerung, und Kopfhörer wohl mal knapp 200 Euro gekostet hat, dann war das ein echtes Schnäppchen.

Levi’s RedWire DLX Jeans

Ich hab die Version in chiquem schwarz genommen, dabei ist die Fernsteuerung auch kompett schwarz, die Nähte bleiben weiss wie bei der klassischen blauen Jeans. Zur Hose gab es dann noch eine Tüte voller iPod Docks (Nano, Shuffle (alte Version), 4G, Video 30 GB, Video 60/80 GB, …) und Kopfhörer mit automatischer Kabelaufrollung.

Mein iPod (Video 30 GB) wird in das mitgelieferte Dock geschoben welches am rotem Connector-Kabel (RedWire) und der Fernbedienung am Hosenbund angeschlossen ist. Die Fernbedienung mit den Standardfunktionen (Play, Pause, Skip, Lautstärke) wird über eine Art Nippel bedient. Die Hose trägt sich sehr bequem mit dem in der Spezialtasche verstauten iPod. Einzig der Clip zur Befestigung der Ohrhörerbox ist zu zart ausgefallen, die Box fällt schon bei wenig Bewegung ab und baumelt dann am Kabel. Dabei ist speziell ein Einschub für den Clip am Hosenbund vorgesehen.

Fazit : Die RedWire ist eine stylische Jeans mit Gadget, sozusagen eine iJeans. Wie lange wird es wohl dauern bis ich vergesse vor dem Waschen Joystick und Dock Connector abzunehmen, beides ist nämlich nicht waschmaschinenfest.

Zum Abschluss noch zwei Reviews von iFUN.de und
CNET Asia, und eine nette Illustration von Cathy Wilcox :)

LinkLift : automatische Auszahlung per Überweisung nun möglich

LinkLift bietet Publishern nun die Möglichkeit Auszahlungen manuell oder automatisch (neu), entweder wie gewohnt per Paypal oder per Überweisung (neu) vorzunehmen. Leider funktioniert das wieder nur mit einem deutschen Konto, also mit Kontonummer und Bankleitzahl. Als Luxemburger mit luxemburger Konto, war’s das dann wohl mit automatischer Überweisung. Wann wird dieses BLZ System eigentlich endlich abgeschafft und ausschliesslich auf IBAN und BIC umgestellt?

Ich muss also weiterhin umständlich per Email die Auszahlung manuell anfragen. Mir wurde bei der ersten Anfrage vom Support mitgeteilt, dass Paypal keine Zahlung nach Luxemburg erlaubt. Mir ist aber völlig schleierhaft weshalb dies nicht funktionieren sollte. Demnach habe ich LinkLift meine Kontodaten (IBAN + BIC) per Email zukommen lassen, mit denen die Auszahlung dann auch ohne Probleme ablief.

Rauchendes Plakat

Eine weitere interessante Werbe-Aktion für den 4. Film der Stirb langsam Reihe kann man in den Strassen Belgiens bewundern : rauchende Plakate.

Stirb langsam 4

Um das ganze etwas besser zu verdeutlichen, hier das Video. Sehr gelungen wie ich finde, Aufmerksamkeit der Passanten garantiert.

Gefunden bei Marketing Alternatif.