Spamprotection mit Greylisting – Zwischenbericht

Vor genau einem Monat habe ich Greylisting zur Email-Spam-Bekämpfung auf meinem Server eingerichtet. Zur Veranschaulichung wie gut Greylisting funktioniert, gleich mal einige Zahlen:

Mails total (complete)
All requests: 40539
Unconfirmed requests: 40148
Confirmed requests: 391
rate: 99,04 %

Insgesamt wurden bis jetzt 40.539 Emails an den Server ausgeliefert (verteilt auf ca. 10 Domainnamen), welche er bei ungekannten Absendern erstmal abgewiesen hat. Da reguläre SMTP-Server immer mehrmals versuchen ihre Emails abzuliefern (im Gegensatz zu Spam-Maschinen, die in den allermeisten Fällen keinen zweiten Versuch unternehmen), werden die Emails bei der zweiten Auslieferung akzeptiert, was hier der Anzahl von 391 Emails entspricht. Das macht demnach eine Spam Rate von knapp über 99%. Und dieser Spam wird erst gar nicht an die Inboxen verteilt!

Es ist hin und wieder immer noch mal eine Spam Mail dabei, aber die Anzahl kann man getrost vernachlässigen. Dass reguläre Emails verloren gehen (da diese unter Umständen kein zweites Mal ausgeliefert wurden), konnte ich nicht feststellen. Die Verzögerung, die zwischen der ersten und zweiten Auslieferung entsteht, hält sich auch im Rahmen.

Fazit: Bisher ist Greylisting eine sehr effektive Methode zur Spam-Bekämfung, dessen negative Nebeneffekte man gut verschmerzen kann.

Ein Kommentar

  1. Deinem Fazit kann ich mich nur anschließen.

    (Wobei man dazu sagen muss, dass ich vermutlich – genau wie du – nach ein paar Wochen noch einmal Resumé ziehen sollte).

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