Buzz ist eine Art Mundpropaganda (auch WOM genannnt, kurz für engl. Word-of-Mouth) oder Empfehlungsmarketing bzw. Netzwerk-Marketing im Internet, was soviel heisst, dass User (nicht immer nur Blogger) über Marken oder deren Produkte berichten (positiv wie negativ), und ihre Erfahrungen weiter geben. Die Macht die mittlerweile von Buzz ausgeht, zwingt immer mehr Unternehmen dazu, die Mundpropaganda über ihre eigene Marke (oder eines Konkurrenten) im Internet zu überwachen. Buzz Monitoring ist demnach nichts anderes als das Tracken von relevanten Unterhaltungen und Kommentaren zu einer bestimmten Marke oder einem Produkt im Internet.
Marketing Pilgrim stellt nun 26 kostenlose Tools für Buzz Monitoring auf seinem Blog vor, und erklärt wie man sie einsetzen kann. Einige der Tools sind wohl eher für den US Markt geeignet, man kann aber sicherlich auch die Gegenstück unter den gängigen deutschen Plattformen finden (z.B. : Digg / YiGG).
Und das 25. Tool kostet schon. Ansonsten sind das doch bloss die gänigen Suchmaschinen. Dieses ganze Herumgebuzze ist doch eine Blase, gefüllt mit der warmen Luft von PRoleten.
Buzz Monitoring kann man aber doch auch prima auf die eigene Person, oder die eigene private Homepage anwenden. Für mein Arachnophilia Projekt wäre es für mich z.B. interessant zu wissen was andere User drüber denken. So kann ich herausfinden wie ich das Portal verbessern kann.
Hast du nicht auch schon mal nach deinem Namen gegoogelt? Das ist doch schon eine Form von Buzz Monitoring ;) „Buzz“ ist halt blos ein Modewort um das „Geschwätz“ PR tauglich zu umschreiben.
Hab Copernic wohl übersehen. Wie man aber in der Liste sieht braucht es zum (Buzz) Monitoring kein überteuertest Tool irgendeines Herstellers.
Du willst wissen, was die User denken? Frag sie doch einfach! Umfragen oder Diskusionen im Forum, bzw. sonstige Möglichkeiten, Feedback zu hinterlassen, sind für Webseiten glaub ich eine bessere Methode, vor allem, wenn man ein kleineres Projekt hat.
Meine Kritik ging auch eher um das Wort „Buzz“ und „Buzzmonitoring“. Es sollte selbstverständlich sein, dass man seinen Kunden zuhört, sie fragt, was sie denken. Eine PR-Abteilung, die nicht von alleine auf diese Idee kommt und deshalb eine Agentur braucht, gehört imho vor die Tür gesetzt.
Mach ich ja, aber ich möchte halt auch gerne wissen was hinter meinem Rücken geredet wird ;)